Pansy Division - Plattenkritiken

Pansy Division - The essential Pansy Division - CD+DVD / Band-Homepage / Alternative Tentacles

Tracklist:

CD:
01.) Who Treats You Right
02.) Fem In A Black Leather Jacket
03.) ANTHEM
04.) I'm Gonna Be A Slut
05.) Horny In The Morning
06.) Dick Of Death
07.) Bad Boyfriend
08.) The Summer You Let Your Hair Grow Out
09.) Spiral
10.) Denny (Naked)
11.) Boyfriend Wanted
12.) Luv Luv Luv
13.) James Bondage
14.) Vanilla
15.) Alpine Skiing
16.) Bunnies
17.) Groovy Underwear
18.) No Protection
19.) Sweet Insecurity
20.) Deep Water
21.) You're Gonna Need Your Friends
22.) The Best Revenge
23.) Negative Queen (Stripped Bare)
24.) Headbanger
25.) Political Asshole
26.) I Can't Sleep
27.) I Really Wanted You
28.) The Cocksucker Club
29.) Homo Christmas
30.) He Whipped My Ass In Tennis (Then I Fucked His Ass In Bed)
31.) Two Way Ass (unlisted bonus track)

DVD:
Video Clips:
01.) Hippy Dude
02.) Homo Christmas
03.) Touch My Joe Camel
04.) I Really Wanted You
05.) Manada
06.) Bad Boyfriend
07.) Vicious Beauty
Live in Chicago:
08.) Fem In A Black Leather Jacket
09.) The Cocksucker Club
10.) Fuck Buddy
11.) Versatile
Live on Italian TV:
12.) Bad Boyfriend
13.) Interview
14.) You're Gonna Need Your Friends
15.) The Best Revenge

Kritik:

Pansy Division waren die erste offen schwule Punk-Band in der
Geschichte. Zum 15-jährigen Bestehen der Band gibt es mit "The
essential Pansy Division" ein Best-Off Album der Band, die bis
heute unzählige Singles, Alben und Sampler-Beiträge veröffentlicht
hat und viele Bands beeinflusste.
Musikalisch gibts hier 31x melodischen Punk-Rock'n'Roll mit
zuckersüßen Melodien. Das Ganze ist extrem poppig, mit ein paar
Garage-Einflüssen versehen und natürlich verdammt melodisch mit
einprägsamen Refrains. Die meisten Songs bleiben direkt nach dem
ersten Hören im Ohr hängen und Stücke wie "Homo Christmas", "Fem
in a Black Leather Jacket" oder "James Bondage" sind einfach total
eingängige Ohrwürmer. Textlich gehts hauptsächlich um das Thema
Homosexualität, was ich sehr wichtig finde, da Homophobie auch
in der heutigen Punk/HC-Szene leider noch weit verbreitet ist und
es einfach zu wenige Bands gibt, die sich offen outen und das Thema
auch in ihren Songs verarbeiten.
Zusätzlich dazu gibt es noch eine DVD, auf der sich neben einigen
Video-Clips auch zwei Ausschnitte aus Live-Konzerten. Die Songs
8 - 11 stammen von einer Show in Chicago, die Songs 12 - 15 (wobei
es sich bei einem davon um ein Interview handelt) von einer TV-
Show in Italien im Jahr 1998.
Und auch die Aufmachung der CD+DVD ist sehr gelungen. Im Booklet
findet man eine kurze Band-History, ein Foto der Band, die komplette
Discography sowie Liner-Notes zu den verschiedenen Songs.