Only Crime - Plattenkritiken

Only Crime - To the nines - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) R.J.R.
02.) Sedated
03.) Doomsday breach
04.) Pray for me
05.) To the nines
06.) Real Enemy
07.) Tenebrae
08.) Virus
09.) The Well
10.) On Time
11.) Fallen Idols

Kritik:

Auch wenn es die Band Only Crime noch nicht wirklich lange gibt, dürften
die Band-Mitglieder wohl doch dem ein oder anderen von Bands wie z.B.
Good Riddance, Descendents oder Black Flag bekannt sein. Es handelt sich
bei den Jungs also definitiv um keine Unbekannten mehr.
Musikalisch gibts hier eine Mischung aus Punk-Rock mit Hardcore Einflüssen.
Dazu kommen noch schöne Melodien. Vor allem die Songs "To the nines" und
"Doomsday breach" gefallen mir richtig gut. Textlich geht es sowohl um
politische Themen, als auch um Persönliches. Insgesamt also meiner Meinung
nach ein durchaus gelungenes Debüt-Album.
Auch bei der Aufmachung gibts nichts auszusetzen. Neben ein paar Bildern
findet man auch die kompletten Texte. Was mir hier aber doch etwas übel
auffällt ist die Tatsache, dass im Booklet die dämlichen Patrioten von
Dropkick Murphys gegrüßt werden.





Only Crime - Virulence - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Take me
02.) Everything for you
03.) Shotgun
04.) Eyes of the world
05.) Now´s the time
06.) In your eyes
07.) Just us
08.) There´s a moment
09.) This is wretched
10.) Too loose
11.) Framed then failed
12.) Xanthology

Kritik:

Gegründet haben sich Only Crime im Jahr 2003. Bereits ein
Jahr später veröffentlichte die Allstar-Band mit Leuten von
Bane, Gwar, Black Flag, Descendents und Good Riddance ihr
Debüt-Album auf Fat Wreck Chords. Jetzt steht mit "Virulence"
der zweite Longplayer in den Startlöchern.
Musikalisch macht die Band genau da weiter, wo sie mit ihrem
letzten Longplayer aufgehört hat. Schnökelloser, energiegeladener
Punk-Rock versehen mit Hardcore-Elementen. Im Vergleich zum letzten
Longplayer kommt "Virulence" etwas ruhiger und punkiger daher.
Die Hardcore-Einflüsse sind nicht mehr ganz so stark rauszuhören
und das Album ist einfach melodischer geworden. Das ist zwar genau
das, was mich bei vielen Bands eher stört, bei Only Crime passt das
aber ziemlich gut, da die ursprüngliche Energie nach wie vor vorhanden
ist. Dafür wurden sie Songs nochmal etwas eingängiger und insgesamt
klingt das Album einfach abwechslungsreicher. Textlich bewegt man
sich nach wie vor zwischen persönlichen und politischen Themen ...
am besten gefällt mir dabei der Song "Now's the time", der von mir
auch einen Anspieltipp bekommt. Gelungener zweiter Longplayer, der
mir sogar noch 'ne Spur besser gefällt als der erste.
Zur Aufmachung kann ich leider nicht viel sagen, da das Label jetzt
auch damit begonnen hat, die Promos nur noch in einem Papp-Einleger,
der mit einem Aufkleber versehen ist, zu verschicken. Schade eigentlich,
gehört für mich eine gelungene Aufmachung doch genauso zu einer guten
Platte wie die Mucke und die Lyrics ...