Nodes Of Ranvier - Plattenkritiken

Nodes of Ranvier - The years to come - CD / Band-Homepage / Facedown Records

Tracklist:

01.) The Renewal
02.) Relentless
03.) The Dawning Age
04.) Dolores
05.) The Years To Come
06.) Grave
07.) Predisposed
08.) Glass Half Nothing
09.) What Goes Around.....
10.) Novocain For No Reason
11.) Second Hand Syndrome
12.) In Too Deep

Kritik:

Nodes of Ranvier bringen mit "The years to come" ihren dritten
Longplayer raus. Gegründet wurde die Band aus den USA im Jahr
2000. 2 Jahre später erschien die erste Split-CD mit Innocence
Broken, danach kamen zwei weitere Longplayer (2003 und 2004)
und Live-Auftritte.
Musikalisch hat sich die Band weiterentwickelt und beim neuen
Longplayer sind die Hardcore-Wurzeln fast komplett weggefallen
und sind nur noch sehr selten zu hören. Stattdessen wird hier
auf Metalcore mit haufenweise Metal-Riffs gesetzt. Die Geschwindigkeit
variiert sehr bei den verschiedenen Songs und so sind neben
schnelleren und brutalere Nummern auch einige langsamere Songs
vertreten. Bei den schnelleren Songs geht der Gesang stark in
Richtung Death-Metal und es wird gegrunzt, bei den langsameren
Stücken wird dagegen mit klarerer Stimme gesungen. Nach vorne
treibender Metal mit Knüppelparts, Metal-Riffs aber trotzdem
mit Melodie ... ich persönlich hätte mir aber wesentlich mehr
Hardcore-Elemente gewünscht ...
Die Aufmachung der CD ist sehr schick geworden. Die CD kommt
in einem Papp-Einschieber und im umfangreichen Booklet findet
man die kompletten Texte.
Unsympathisch wird mir die Band allerdings, wenn ich die
Gruß-Liste im Booklet anschaue. Neben Gott dankt die Band
(bzw. ein Band-Mitglied) auch: "the military for kickin'
butt, God bless America!!!!!". Da das gleiche ("Jon Lane and
all the other brave men and women in the armed forces.") auch
bei einem weiteren Band-Mitglied zu lesen ist, scheint es
die Band tatsächlich ernstzumeinen. Daher sollte wohl auch
klar sein, dass es keinen Grund gibt, solche Idioten zu
unterstützen! Es erstaunt mich immer wieder von neuem, was
für Deppen sich doch in der "Underground-Szene" bewegen und
dass es tatsächlich noch Labels gibt, die so einen Müll auch
noch unterstützen, indem sie die Platten dieser Bands
veröffentlichen.