No Respect - Plattenkritiken

No Respect - Confidence - CD / Mad Butcher Records / KOB Records

Tracklist:

01.) One out of Five
02.) Inside the Fence
03.) Subculture
04.) A kick in the Balls
05.) We stand alone
06.) Hodl on
07.) It's up to us
08.) A million lies
09.) Confidence
10.) Rebel Heart
11.) Price to Pay
12.) The Tarriers
13.) Rosen auf den Weg gestreut

Kritik:

Endlich mal wieder ein neues Album der Göttimger Ska-Punks. Es gibt kaum eine
andere Ska-Punk Band, auf deren neues Album ich mich so gefreut habe wie auf
das von No Respect.
No Respect spielen einfach geilen Ska-Punk, der genau die richtige Mischung
aus Ska und Punk hat. Die schönen Melodien des Skas geeint mit der Härte des
Punk-Rocks ergeben einfach die genaue Mischung.
Der Vergleich mit den Jungs von den Mighty Mighty Bosstones trifft hier
musikalisch zu, textlich ist man den Jungs aus England aber auf jeden Fall
ein Stück voraus.
Dass die Jungs auch einen Kopf besitzen und diesen auch einsetzen merkt man
nicht nur an dem Stück von Kurt Tucholsky "Rosen auf den Weg gestreut", sondern
auch in den anderen Songs, bei denen Politik immer eine große Rolle spielt und
das ist auch verdammt nochmal gut so. Es gibt schon zu viele Bands, die geilen
Ska-Punk spielen, deren Texte aber total für'n Arsch sind, da sie einfach
keinen wirklichen Inhalt haben. Das ist es echt verdammt gut, dass es noch Bands
wie No Respect gibt.
Kauft euch die Platte, feiert das Teil ab, hört euch die Texte an und macht euch
dann euren eigenen Kopf.





No Respect - Unadjusted - DCD / Band-Homepage / Mad Butcher Records / Plastic Bomb Records / KOB Records

Tracklist:

CD 1 (Unadjusted):
01.) Unadjusted
02.) Salute
03.) Chances
04.) Nothing Less
05.) Make it work
06.) Prison Planet
07.) How much longer?
08.) Resistance
09.) Rude & Wild
10.) Semira
11.) Struck my heart
12.) Take a stand
13.) Do they owe us a living

CD 2 (Bonus-Live-CD):
01.) One out of five
02.) Lose it all
03.) Black & White World
04.) Subculture
05.) Struck my Heart
06.) Human Scum
07.) What i call life
08.) How much longer?
09.) She changed her mind
10.) It's up to us
11.) Make it work
12.) Hold on
13.) No Nazis Friend
14.) Confidence

Kritik:

Die Jungs von No Respect aus Göttingen sind mittlerweile schon
über 15 Jahre aktiv und haben sich in dieser Zeit zu einer
Institution der (politischen) Ska-Punk-Landschaft entwickelt.
Mit "Unadjusted" legen sie ihren mittlerweile 4. Longplayer
vor.
Musikalisch gibts, wie man es von No Respect gewohnt ist, eine
sehr eingängige Mischung aus Punk-Rock und Off-Beat-Ska. Das
Ganze kommt verdammt melodisch rüber und bleibt gleich nach
dem ersten Hören im Ohr hängen. Festzuhalten bleibt auf jeden
Fall, das die Wurzeln von No Respect eindeutig im Punk liegen,
was man auch auf dem neuen Longplayer gut hören kann. Dazu
gibt wie immer politische Texte, gegen Unterdrückung,
Ausbeutung und Verblödung, für ein selbstbestimmtes Leben.
Das Ganze kommt unpeinlich und ehrlich rüber und ist in dieser
Form in der Ska-Punk-Szene sicherlich nicht allzuoft anzutreffen.
Insgesamt ein durchaus gelungenes Album, das sich nahtlos in die
Reihe der No Respect Veröffentlichungen einreihen kann. Wirkliche
Hits wie bspw. "No Nazis Friend" oder "Human Scum" gibts diesmal
aber leider nicht ...
Das neue Album erscheint in einer limitierten Songerauflage (2000
CDs und 1000 LPs) mit einer Bonus-CD bzw. Bonus-LP. Auf dieser
befindet sich ein Live-Mitschnitt von einem Konzert am 27.11.2004
im Musa in Göttingen. Hier gibts eine gelungene Mischung mit Songs
aus allen Schaffens-Phasen der Band. Sehr schön, da heisst es
ranhalten.
Auch die Aufmachung ist mal wieder sehr gelungen. Im ausführlichen
Booklet findet man neben einem kleinen Statement der Band auch die
kompletten Texte ...





No Respect - Excuse my smile - CD / Band-Homepage / Mad Butcher Records

Tracklist:

01.) What I call life
02.) Excuse my smile
03.) Human scum
04.) Lose it all
05.) Anarchy
06.) Black and white world
07.) Nowhere to run
08.) Reason and desire
09.) Statement
10.) Good old days
11.) Before I go
12.) Judge and Jury
13.) No Nazi's Friend
14.) 16 tons

Kritik:

Zur Band selbst muss ich wohl nicht mehr viel sagen, No Respect
auf Göttingen dürften mittlerweile wohl den meisten bekannt
sein. Die Band existiert seit mittlerweile über 15 Jahren und
bei der hier vorliegenden CD handelt es sich um eine Wieder-
veröffentlichung des ersten Albums, welches 1997 zum ersten
Mal veröffentlicht wurde.
Für mich handelt es sich bei "Excuse my smile" definitiv um
die beste Veröffentlichung der Band. Im Vergleich zu späteren
Veröffentlichungen gehts hier eher etwas ruhiger zu. Melodischer
Ska-Punk mit Saxophon, Posaune und Trompete. Insgesamt kommt es
auf dem Longplayer zu relativ vielen Bläser-Einsätzen, was die
Songs total eingängig macht und der Band richtig gut steht.
Textlich gab sich die Band auch damals schon richtig politisch
und Songs wie "No Nazi's Friend", "Human scum" oder "Excuse my
smile" zählen für mich definitiv zu den besten No Respect Songs.
Auch die Aufmachung der Scheibe ist gut gelungen. Im umfangreichen
Booklet gibt es ein paar einleitende Worte der Band, die kompletten
Texte sowie ein Band-Foto.
Wer Ska-Punk mag und diese Platte nicht sowieso schon hat, der/die
sollte hier auf jeden Fall zuschlagen. Definitiv eins der besten
Ska-Punk-Alben die je veröffentlicht wurden. Wer allerdings mit
Ska-Punk generell nichts anfangen kann, bei dem/der wird sich das
wohl auch mit No Respect nicht ändern.