No Innocent Victim - Plattenkritiken

No Innocent Victim - To burn again - CD / Band-Homepage / Facedown Records

Tracklist:

01.) To Burn Again
02.) Set Apart
03.) Life Debt
04.) Your Freedom
05.) Where`s Your Heart
06.) To The Death
07.) Cut It Off
08.) Stand
09.) Bring Them Back
10.) Ready To Fight
11.) Open
12.) Paid In Full
13.) Not Guilty
14.) Highly Flammable

Kritik:

Gegründet wurde die Band bereits im Jahr 1992 und spätestens
nach ihren 2 Longplayer auf Victory Records, dürften No Innocent
Victim einen großen Bekanntheitsgrad haben. Die Band hat bis zu
ihrer Auflösung im Jahr 2002 insgesamt 4 Longplayer veröffentlicht
und war auch live sehr oft unterwegs. Im Jahr 2004 entschloss man
sich die Band wieder zu aktivieren und rausgekommen ist hierbei
u.a. der hier vorliegende fünfte Longplayer.
Musikalisch ist sich die Band treu geblieben und hat nichts von
ihrer Energie eingebüßt. Schneller, direkter in-your-face Old-
School Hardcore mit leichtem Metal-Einfluss. Hardcore dominiert
in den Songs natürlich eindeutig. Es wird kräftig nach vorne
gebrettert, Breaks eingebaut und natürlich gibt es auch Old-School
Singalongs. Soweit also musikalisch eine absolut gelungene HC-
Scheibe.
Der gute Eindruck verändert sich aber leider, wenn ich mir die
Homepage der Band anschaue, u.a. findet man dort folgendes Statement
des Drummers: "If the world is to see the truth of the teachings of
Jesus Christ, it will be because of His followers living those
teachings out in their lives. If you claim to be something - live
it. Challenge yourself to not be the hypocrite that people will
base their rejection of Christianity on."
Was soll ich dazu groß sagen? Wieso gibt es auch in der Hardcore-
Szene immer noch haufenweise Bands, die versuchen den christlichen
Glauben zu verbreiten? Wieso sollte jemand an eine höhere (göttliche)
Macht glauben? Das steht für mich komplett im Gegensatz zu den
Grundideen des Punk/HC: NO GODS NO MASTERS!