Netzwerk - Plattenkritiken

Netzwerk - FreiHAIt - CD / Band-Homepage / Nix-Gut

Tracklist:

01.) Helden
02.) Liebestrunken
03.) Blut und Bier und böse Buben
04.) Der Krawattenmann
05.) Meistens ist es schwer
06.) Ex. Träume
07.) Glanz der Unendlichkeit
08.) Ferien im Vatikan
09.) Pogo-Pinguine
10.) Ein Schritt nach vorn
11.) Pfandflaschen
12.) Strassenkampf

Kritik:

Die Band Netzwerk kommt aus der Karlsruher Umgebung und
existiert wohl schon seit 1998, ich hatte bis zu diesem
Longplayer allerdings noch nichts von der Band gehört.
Bereits ein Jahr später erschien der erste Longplayer
und seither gab es in regelmäßigen Abständen neue Releases
der Band. Wenn ich richtig informiert bin, handelt es sich
bei "FreiHAIt" um den vierten Longplayer.
Wenn ich mir die Band so anhöre, bin ich eigentlich froh,
dass ich sie bis zu diesem Album nicht kannte. Netzwerk
spielen langweiligen und peinlichen Deutsch-Punk, wie er
mittlerweile leider von verdammt vielen Bands gespielt
wird. Uffta-Uffta Mucke, die manchmal etwas an die Toten
Hosen erinnert (was nicht unbedingt ein Kompliment sein
soll). Dazu gibts dann peinliche Texte wie bspw. "Wenn wir
spielen fließen hier Blut, Blut, Blut und Bier" oder
Songs wie "Strassenkampf", die total lächerlich rüberkommen.
Definitiv nicht mein Ding. Wichtig ist natürlich auch zu
erwähnen, dass die Band mittlerweile wohl schon so bekannt
ist, dass sie einen Manager und einen Fanclub hat ...
Wenn Deutsch-Punk im Jahr 2006 tatsächlich so klingt, dann
wünsche ich mir die 80er mit Bands wie Toxoplasma, Slime,
Razzia, Neurotic Arseholes, Chaos Z, Blut+Eisen oder
Vorkriegsjugend zurück.