Nervous Nellie - Plattenkritiken

Nervous Nellie - Ego & the ID CD / Band-Homepage / Hazelwood Music

Tracklist:

01.) June
02.) They all laughed along
03.) Hopeless way to feel
04.) Tangle to unwind
05.) Since I
06.) In a month or two
07.) Ever so slight
08.) Gold mine
09.) So feel good
10.) Best of times
11.) Sweet one

Kritik:

Nervous Nellie kannte ich bisher nur vom Namen her und
das auch nur, weil die Band eine Platte auf GoKart
Records Europe veröffentlicht hat. Wie lange es die
Band schon gibt, kann ich nicht genau sagen, ihre
Debüt-Veröffentlichung erschien jedenfalls 2004.
Interessant ist jedenfalls die Tatsache dass die
Band aus zwei Brüderpaaren besteht, die auch alle
zusammen in einem Haus in Schweden (Stockholm)
wohnen.
Durch ihre Veröffentlichung auf GoKart Records Europe
hatte ich die Band in die Punk-Schublade gesteckt,
natürlich ohne jemals einen Ton ihrer Musik gehört
zu haben. Dass ich damit komplett daneben liege, wird
mir erst bewusst als ich die CD in meinen CD-Player
lege und die ersten Töne erklingen. Mit Punk-Rock haben
Nervous Nellie jedenfalls nichts am Hut. Stattdessen
gibts hier elf mal melodischen Indie-Rock mit starken
Country- und Folk-Einflüssen. Die Songs sind meist sehr
poppig, besitzen zuckersüße Melodien und sind insgesamt
recht abwechslungsreich. Neben zwei Gitarren, Schlagzeug
und Bass kommen auch öfter mal weitere Instrumente wie
bspw. Piano, Akkordeon, Banjo oder Violine zum Einsatz.
Außerdem gibts manchmal noch weiblichen Background-
Gesang. Wer auf poppigen Indie-Rock oder auch Neofolk
steht, sollte hier unbedingt mal reinhören!
Die CD kommt im schicken, sehr bunten Digi-Pack, leider
wurde dabei auf ein Booklet und somit auch auf die
Songtexte komplett verzichtet ... schade!