Nausea - Plattenkritiken

Nausea - The Punk Terrorist Anthology Volume 1 - CD / Band-Homepage / Alternative Tentacles / Blacknoise Recordings

Tracklist:

01.) Here Today
02.) Cybergod
03.) Body of Christ
04.) Fallout (of our being)
05.) Right to live
06.) Blood and Circus
07.) Lie cycle
08.) Godless
09.) Clutches
10.) Extinction
11.) Inherit the wasteland
12.) Battened
13.) Self destruct
14.) Blackened Dove
15.) Johnny got his gun
16.) Butchers
17.) Technologickill
18.) Sacrifice
19.) Electrodes
20.) Clutches
21.) Productive not Destructive
22.) Hear Nothing / Ain't no feeble bastard
Bonus:
23.) Cybergod (Video-Clip)

Kritik:

Nausea zählen wohl zu den bekanntesten und einflussreichsten Crust-
Punk-Bands aus Amerika (New York City). Gegründet irgendwann in
den 80ern prägten sie die Crust-Punk-Szene wie kaum eine andere
Band, bevor sie sich 1991/1992 auflösten.
Auf dem hier vorliegenden ersten Teil der Discography (Teil 2 ist
mittlerweile auch erschienen) finden sich 22 Tracks von ihrem
Album "Extinction" sowie einigen Singles und Sampler-Beiträgen.
Zudem gibts mit "Hear nothing" und "Ain't no feeble bastard" noch
2 Cover-Versionen von Discharge.
Musikalisch standen Nausea für kompromisslosen, harten und total
energiegeladenen Crust-Punk mit einigen Metal-Einflüssen. Das
Ganze kommt sehr doomig und düster daher. Vor allem der sich
duellierende, bedrohliche Gesang von Sängerin Amy und Sänger Al
prägten die Musik von Nausea und hört sich auch absolut klasse
an. Was soll ich da noch groß sagen? Definitiv ein wichtiges
Stück Anarchopunk/Crust Geschichte. Wer nicht sowieso schon alles
von Nausea hat, der/die sollte hier auf jeden Fall zuschlagen.
Auf der CD befindet sich zudem als Bonus noch ein Video-Clip zu
dem Song "Cybergod".
Die Aufmachung kann auf jeden Fall auch mit der Musik mithalten.
Im Booklet findet man neben einigen Flyern und Bildern der Band
auch die meisten Texte.