Murderdolls - Plattenkritiken

Murderdolls - Beyond the Valley of the Morderdolls - CD / Band-Homepage / Roadrunner Records

Tracklist:

01.) Slit my Wist
02.) Twist my Sister
03.) Dead in Hollywood
04.) Love at first Fright
05.) People Hate Me
06.) She was a teenage zombie
07.) Die my Bride
08.) Grave Robbing USA
09.) 197666
10.) Dawn of the Dead
11.) Let's go to war
12.) Dressed to Depress
13.) Kill Miss America
14.) B-Movie Scream Queen
15.) Motherfucker I don't care

Kritik:

Der Slipknot-Drummer hatte mal früher eine Band names "The Rejects". Nachdem er aber gemerkt hat, das
das wohl nicht das richtige für ihn ist und er dann auch noch auf den Gitarristen von Static-X und den
Sänger von Frankenstein Drag Queens trifft, beschließt man eine neue Band zu gründen. Aus "The Rejects"
entstanden also so 1999/2000 die Murderdolls.
Musikalisch orientiert man sich an Trash-Größen wie Alice Cooper oder auch The Stooges. Dazu kleidet man
sich auf der Bühne wie Marylin Manson und spielt trashigen, rotzigen Punk mit "spooky trashy Texten", wie
es die Band selbst ausdrückt. Teilweise gelingt das den Jungs erstaunlich gut. Die beiden Songs "People
Hate Me" und "Grave Robbing USA" gefallen mir wirklich gut und besitzen auch Ohrwurm-Qualitäten. Vor allem
bei dem Song "People Hate Me" erinnern mich die Murderdolls irgendwie an Turbonegro. Spätestens nachdem
man die Hälfte des Longplayers angehört hat fehlt es aber etwas an Abwechslung.
Nochmal drei oder vier richtige Hits und es wäre ein erstklassiges Album geworden. Somit bleibt nur ein
durchschnittliches Album mit zwei Höhepunkten, schade eigentlich.