Mother of Mercy - Plattenkritiken

Mother of Mercy - Symptoms of existence - CD / Band-Homepage / Bridge 9 Records

Tracklist:

01.) Forever Night, Forever Morning
02.) Symptoms Of existence
03.) Soul Burns Slow
04.) World Of Pain
05.) Swinging The Chain
06.) Live Through Darkness
07.) Control
08.) Drown
09.) Upper Hand
10.) Final Breath

Kritik:

Von der Band Mother of Mercy habe ich bisher noch nie etwas
gehört. Die fünf Jungs kommen wohl aus Pennsylvania, das ist
aber auch schon die einzige Info, die ich habe. Keine Ahnung
wie lange es die Band schon gibt und was bisher veröffentlicht
wurde. Da auf dem Cover eine römische Vier zu sehen ist, könnte
das hier das vierte Album sein, aber das könnte auch an den Haaren
herbeigezogen sein, also keine Gewähr.
Bridge 9 Records haben ohne Zweifel in den letzten Jahren einige
grandiose Platten herausgebracht und ich freue mich immer über neue
Releases des Labels zum besprechen. Mit Mother of Mercy werde ich
allerdings nicht so richtig warm. Auf "Symptoms of existence" gibts
10x brutalen, metallischen Hardcore mit starkem New York-Einschlag.
Die Geschwindigkeit bewegt sich im Midtempo-Bereich, es gibt einige
fette Mosh-Parts und böse Shouts des Sängers. Dazu kommen harte Trash-
Metal-Gitarren-Riffs und ein druckvoller Sound. Mein Ding ist das
Ganze aber leider überhaupt nicht, die 10 Songs ziehen einfach so
vorbei, ohne dass irgendwas hängen bleibt. Beim zweiten Hören gehen
mir die Mosh-Parts sogar etwas auf die Nerven und ich bin froh dass
ich das Teil endlich aus meinem CD-Player nehmen kann. Sorry dudes -
not my cup of tea!
Genauso öde wie die Musik finde ich auch das Cover, was mich an
schlechte Roadrunner-Bands erinnert. Dafür gibts im aufklappbaren
Booklet wenigstens die kompletten Songtexte abgedruckt.