Misery Signals - Plattenkritiken

Misery Signals - Mirrors - CD / Band-Homepage / Ferret Music

Tracklist:

01.) Face Yourself
02.) The Failsafe
03.) Post Collapse
04.) Migrate
05.) One Day I?ll Stay Home
06.) Something Was Always Missing, But It Was Never You
07.) Reverence Lost
08.) Sword of Eyes
09.) An Offering to the Insatiable Sons of God (Butcher)
10.) Anchor
11.) Mirrors

Kritik:

Misery Signals entstanden im Jahr 2002 aus der Asche der beiden
Bands 7 Angels 7 Plagues und Compromise. Wenn ich richtig informiert
bin, hat die Band bisher eine Single und einen Longplayer rausgebracht.
Nach dem Ausstieg des Sängers und Gründungsmitgliedes Jesse Zaraska,
haben Misery Signals mittlerweile einen würdigen Ersatz gefunden und
legen jetzt mit "Mirrors" ihren zweiten Longplayer vor.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum, ist der zweite Longplayer nicht ganz
so chaotisch, sondern es finden sich mehr Melodien in den Songs. Ansonsten
hat sich am Sound nicht viel geändert. Nach wie vor gibts chaotischen
und atmosphärischen Hardcore mit vielen Metal-Einflüssen. Misery Signals
bauen in ihren 11 neuen Songs eine brutale Soundwand auf, die mit schönen
Melodien, Breakdowns und ruhigeren Parts etwas aufgelockert wird.
Mitreißende Songs mit einem kraftvollen Gesang und vielen unerwarteten
Wendungen in einigen Tracks. Gelungenes zweites Album, welches musikalisch
an manchen Stellen an Shai Hulud oder Atreyu erinnert.
Dazu gibts eine gelungene Aufmachung mit schickem und ausführlichen Booklet,
in welchem sich die kompletten Texte befinden. Auch der Gold-Druck auf dem
Cover sieht sehr geil aus ...