Mike Scott - Plattenkritiken

Mike Scott - Saturation point - CD / Band-Homepage / Fond Of Life Records

Tracklist:

01.) The trench
02.) Exist stage left
03.) Xenophobic town
04.) The petition
05.) You've always got this to fall back on
06.) Saturation pint
07.) Ben Song
08.) Snatching defeat from the jaws of victory
09.) God owes me
10.) Saturation point
11.) Retinas
12.) Like the sahara
13.) The protagonist
14.) Her majesty's manifesto
15.) You're all the same
16.) The rest mist
17.) Its your job to keep punk rock elite

Kritik:

Einige unter euch könnten Mike Scott vielleicht von seiner
Band PHINIUS GAGE kennen, die sich 2007 auflösten. Seither
ist Mike als Solo-Künstler unterwegs und hat in den letzten
Jahren einige (Split-)Singles rausgebracht, die bekannteste
dürfte wohl die mit Kevin Seconds sein. Mit "Saturation
point" gibts jetzt das erste Album.
Bis auf ein paar Ausnahmen (TV Smith, Frank Turner) bin ich
nicht der grosse Fan von Akustik-Punk und das trifft leider
auch auf Mike Scott zu. Die 17 Songs auf dem Longplayer
bewegen sich irgendwo zwischen Punk-Rock und Folk, untermalt
mit Akustik Gitarre und hin und wieder Percussions. Dazu gibts
Mikes Gesang mit starkem britischen Akzent, der auch mal von
einer weiblichen Stimme unterstützt wird. Eigentlich stehe ich
ja auch "short, fast & loud" und ich hätte nicht gedacht dass
ich sowas tatsächlich mal schreibe ... aber die Songs von Mike
Scott sind mir tatsächlich zu kurz. Bei den 17 Songs gibts kaum
einen, der länger als zwei Minuten dauert und bei Akustik-Punk/
Folk ist das irgendwie zu wenig. Immer dann wenn man denkt jetzt
gehts richtig los, ist der Song auch schon wieder zu Ende. Das
führt dazu, dass von den Songs überhaupt nix hängenbleibt, es
gibt keine eingängigen Refrains oder ähnliches. Schade, da wäre
sicher mehr drin gewesen ...
Neben 16 eigenen Songs gibts mit "You're all the same" auch noch
ein Cover von Ceremony. CD kommt inkl. passendem Schwarz-Weiß
Artwork und umfangreichem Booklet mit den kompletten Songtexten.