Maylene and the Sons of Disaster - Plattenkritiken

Maylene and the Sons of Disaster - III - CD / Band-HomepageFerret Music

Tracklist:

01.) Waiting on my deathbed
02.) Settling scores by burning bridges
03.) Just a shock
04.) Last train coming
05.) Step up (i'm on it)
06.) Listen close
07.) The old iron hills
08.) No good sun
09.) Harvest moon hanging
10.) Oh lonely grave
11.) The end is here ... the end is beautiful

Kritik:

Die dritte Band in diesem Monat aus dem Hause Ferret Music
und kannte ich die beiden anderen Bands wenigstens vom Namen
her, so sind mit Maylene and the Sons of Disaster völlig
unbekannt. Gegründet wurde die Band 2004, als Dallas Taylor
die christliche Metalcore-Band Underoath verlassen hat. Wie
der Titel des Albums vermuten lässt, handelt es sich bei "III"
um den dritten Longplayer.
Mit dem Wissen über die Vergangenheit bei Underoath ist es
wohl nicht weiter verwunderlich, dass auch Maylene and the Sons
of Disaster dem Metalcore nahestehen. Allerdings wird die Musik
bei den 11 neuen Tracks durch eine gehörige Portion Rock'n'Roll
aufgefrischt und sticht somit etwas aus dem Metalcore-Einheitsbrei
hervor. Die Gitarren klingen stark nach Southern-Rock und auch
der Gesang geht streckenweise in die Rock'n'Roll Richtung,
allerdings nur bis zum Geschrei gewechselt wird. Den Schrei-
Gesang gibts dann meist bei den schnelleren Metalcore-Parts,
wo dann auch die Southern-Rock-Einflüsse in den Hintergrund
rücken. Bei der Underoath Vergangenheit stellt sich natürlich
auch die Frage, ob sich Maylene and the Sons of Disaster als
christliche Band verstehen, allerdings habe ich darüber keinerlei
Infos. Meiner Promo-Kopie liegen leider keine Songtexte bei und
auch eine Dankesliste, bei der Gott oder Jesus aufgeführt werden,
fehlt komplett ...