May The Force Be With You - Plattenkritiken

May The Force Be With You / Jason - Split - CD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

May The Force Be With You:
01.) Dragster
02.) Wanna See Me Disco
03.) Fire Hollywood Fire
04.) Burning Headlights
05.) Titans And Giants
06.) Operas Are Fiction

Jason:
07.) Aos Cerebos Que Estato Mal
08.) A Crise
09.) Calendario
10.) Palpebras
11.) Malditos Somos Tentando ser nos Mesmos
12.) Quando A Bomba Bater Na Janela Do Yue Quarto
13.) Symptomsternchen
14.) Mascarado

Kritik:

Die neue Split-CD aus dem Hause Horror Business Records
teilen sich May The Force Be With You aus Lünen und Jason
aus Brasilien. Zumindest Jason dürften einigen unter euch
von ihren letzten Releases auf dem gleichen Label bekannt
sein.
My The Force Be With You, die die ersten sechs Song zur
Split-CD beisteuern, kommen wie bereits erwähnt aus Lünen
und gründeten sich im Jahr 2005. Nach einem selbstproduzierten
Demo ist das hier die erste "richtige" Veröffentlichung der
Band. Die Band spielt eine gelungene Mischung aus Hardcore
und Metal, was wohl auch als Metalcore bezeichnet werden
kann. Die Haupteinflüsse bezieht die Band aber definitiv
aus dem Hardcore und das ist auch gut so. Die Mucke geht
meist gut nach vorne und reicht von melodischeren Parts bis
hin zu Mosh-Attacken. Die schnelleren Passagen gefallen mir
richtig gut und glücklicherweise sind diese auch in der
Überzahl. Moderner Hardcore irgendwo zwischen Unearth und
Coheed and Cambria.
Die weiteren 8 Songs der Split-Scheibe liefern dann Jason
aus Brasilien ab. Die Band existiert bereits seit 1997.
Nach drei Longplayern und zwei Split-Scheiben (mit Not
Enough und mit Radikalkur) kommt hier eine weitere Split-CD
der Brasilianer. Beginnen tut das ganze mit straight nach
vorne gespieltem Old-School-HC, der immer wieder mit
Noise und vor allem New-School-HC Elementen versehen
wird. Meist etwas chaotisch und vertrackt, bietet die
Band jede Menge Energie und auch Abwechslung.
Insgesamt eine gelungene Split-CD, auf der beide Bands
überzeugen können. Und auch die Aufmachung geht in
Ordnung, wobei eine englische Übersetzung der Jason
Songtexte sicherlich nicht geschadet hätte.





May The Force Be With You - Disco Metal Youth - MCD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) Forget the trumpets, bring me the wrecking ball
02.) Chapter undone
03.) How much breath is in your chest
04.) A song to change ones heart
05.) First class jetset
06.) Disco Metal Youth Anthem

Kritik:

Nach einem selbstproduzierten Demo und der letzten Split-
Scheibe mit Jason aus Brasilien, gibts mit "Disco Metal
Youth" jetzt eine weitere Veröffentlichung der Band aus
Lünen, die jetzt ca. drei Jahre existiert. Wenn ich an
Lünen denke, habe ich zuerst mal Horror Business Records
im Kopf und natürlich spielt der Macher, Dave, auch bei
May The Force Be With You mit.
Musikalisch steht die Band sicherlich auf der dunklen Seite
der Macht ... hier gibts nämlich mal wieder sechs neue Songs
irgendwo zwischen Hardcore, Metal und Screamo. Moderner Hardcore
wird vermischt mit druckvollen Metal-Gitarren, einem treibenden
Schlagzeug und gekreischtem/gegrunztem Gesang. Oft gibts fette
Mosh-Attacken, manchmal aber auch ruhigere, melodischere Parts
mit klarem Gesang. Vor allem der klare Gesang geht mir aber
eher auf die Nerven, allzuoft kommt dieser aber glücklicherweise
nicht zum Einsatz. May The Force Be With You stehen für recht
brauchbaren, abwechslungsreichen Metalcore, der sich - im Vergleich
zu vielen anderen Bands dieses Genres - nicht allzuernst nimmt
und dadurch auch recht sympathisch rüberkommt.
Mühe hat man sich auch bei der Aufmachung der CD gegeben. Diese
kommt im Digi-Pack mit düster gestaltetem Booklet, in welchem sich
auch Zombie-Karrikaturen der Bandmitglieder befinden und natürlich
die kompletten Songtexte. Lediglich das Cover finde ich recht
hässlich ;-)



May The Force Be With You - The flood - CD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) 20.000 Lies
02.) Becoming Hell
03.) The Following Sea
04.) Walk Back
05.) To Bring Solace
06.) The Shimmering Even
07.) Falling Hard
08.) Hands Up & Get Low
09.) Juggernaut
10.) Over And Out, Monster!
11.) With Fingers In The Walls

Kritik:

Mittlerweile existieren May The Force Be With You, die aus Lünen
kommen, seit knapp sieben Jahren und nach einem Demo, einer
Split-CD und einer CD-EP gibts jetzt den Debüt-Longplayer der
fünf Jungs. Irgendwie habe ich das Gefühl ich höre den Band-Namen
immer nur dann, wenn gerade eine neue Platte erscheint. Dazwischen
bekomme ich nie etwas mit von der Band - auch noch nie gesehen,
dass die irgenwo in der Nähe spielen oder andere Tourdaten.
Das ist eigentlich schade, sticht die Band doch definitiv hervor
aus der Masse an schlechten Metalcore-Bands, die momentan ihr Unwesen
treiben. May The Force Be With You liefern hier brutales, knapp 27
Minuten andauerndes Metalcore-Gewitter, das eine unglaubliche
Brutalität transportiert. Hier wird gekonnt Old-School Thrashmetal
mit Hardcore-Punk vermischt und das Ergebnis knallt ganz gut.
Schnelles Geknüppel, heftige Doublebass-Attacken und ein wütender
Sänger, der zwischen Gegrunze und Gekreische wechselt. Cleane
Gesangsparts gibts eigentlich keine mehr, aber das ist auch ganz
gut so. Passenderweise dauern die meisten Songs zwischen 2 und 3
Minuten, nicht länger - somit wird das Ganze zu keiner Sekunde
langweilig und es wurde die maximale Power aus den 11 Songs
rausgeholt. Wer auf As I Lay Dying oder auch Slayer und Municipal
Waste steht, sollte hier mal reinhören.
CD kommt inkl. aufklappbarem Booklet, in dem sich die kompletten
Songtexte sowie ein Bild der Band befinden.