Mary's Kids - Plattenkritiken

Mary's Kids - s/t - CD / Band-Homepage / Flotation Records

Tracklist:

01.) My head is killing me
02.) Stay away
03.) What can I say?
04.) Destroy
05.) I don't care
06.) Misunderstood
07.) Braces at
08.) Open your eyes
09.) No way
10.) Tiny tits tight ass
11.) I don't want you
12.) Do it again
13.) White nigger
14.) Cruiser

Kritik:

Mary war früher bei der Band Mensen aktiv, nach deren Ende
ist die Sängerin 2005 nach Stockholm umgezogen, hat neue
Leute (u.a. ex- Backyard Babies, Don't Cares etc.) um sich
versammelt und zusammen Mary's Kids gegründet. Vor ein paar
Jahren erschien eine 7" auf Bootleg Booze, danach wurde es
wieder ruhig um die Band, aber jetzt melden sie sich mit
ihrem Debüt-Album zurück.
Mensen habe ich oben nicht nur erwähnt, weil Mary in der Band
aktiv war, sondern auch weil die musikalischen Parallelen nicht
zu überhören sind. Mary's Kids spielen hier 14x schnellen,
richtig melodischen Punk'n'Roll, wie man ihn sonst eher von
skandinavischen Bands mit männlichem Gesang kennt. Schön rotzig
und punkig das Ganze mit einer gehörigen Portion Rock'n'Roll
vermischt. Stellt euch eine Mischung aus den Hellacopters, den
Avengers und den Donnas vor und ihr habt in etwas eine Vorstellung,
in welche Richtung Mary's Kids gehen. Durch die schönen Melodien
und die tolle Stimme der Sängerin sind die Songs sehr eingängig
und gerade "What can I say", "I don't care" und "Open your eyes"
sind richtige Hits. Dass das Ganze aber auch sehr energiegeladen
daherkommt, dürfte wohl die Spielzeit von knapp 25 Minuten bei
14 Songs beweisen. Tolles Debüt-Album ...
Zur Aufmachung kann ich leider nicht viel sagen, da ich hier
nur eine gebrannte CDR mit selbstkopiertem Cover zum Besprechen
zugeschickt bekommen habe ...
Achso, auf One78 Records aus Chemnitz (von denen ich bisher noch
nie etwas gehört habe) gibts wohl auch die Vinyl-Version des
Albums.