Manifesto Jukebox - Plattenkritiken

Manifesto Jukebox - s/t - CD / Band-Homepage / Boss Tuneage Records

Tracklist:

01.) Strangleholds and Cages
02.) Still got the fire
03.) Stains
04.) A good sport
05.) Ruins
06.) Trail

Kritik:

Wow, diese Woche schon die zweite finnische Band zu der ich eine Plattenkritik schreibe. Spätesten
seit ihr letztes Album auf BYO erschienen ist, dürften die Finnen keine Unbekannten mehr sein. Bei
dieser Platte handelt es sich um eine Wiederveröffentlichung der ersten Single + 2 Bonus Songs von
der Split-Single mit I Excuse.
Musikalisch orientiert man sich an Punk-Emo-HC Bands der 90er wie z.B. Hot Water Music oder auch
Leatherface. Sprich also melodischen, schnellen Punk-Rock mit leichten Hardcore-Einflüssen. Dazu
kommen dann noch teilweise emotionale Texte, die aber auch vor politischen Inhalten keinen Halt
machen. Der rauhe Gesang des Sängers verleiht den Songs nochmal eine extra Note. Was dabei aber
leider auf der Strecke bleibt ist meiner Meinung nach die Geschwindigkeit. Ich hätte nichts dagegen
wenn die Songs etwas schneller wären.
Ansonsten gibt es an der Platte aber nichts zu meckern. Im Booklet findet man die kompletten Texte
und auch Kontakt-Möglichkeiten zu Band und Label. Insgesamt also eine Veröffentlichung, die man sich
ruhig mal anhören kann.





Manifesto Jukebox - Strain - CD / Band-Homepage / Combat Rock Industry

Tracklist:

01.) Rise And Shine
02.) Open Season
03.) Ship Of Fools
04.) What's Left Of Our Answers
05.) Gloves Come Elf
06.) If I Had A Soul
07.) Hero Of The Day
08.) Paradise
09.) Outline

Kritik:

Nach recht langer Zeit kommt jetzt endlich das dritte
Album der Finnen. Ihre erste Single veröffentlichten
Manifesto Jukebox im Jahr 1999, in den darauffolgenden
Jahren folgten diverse Split 7"s, sowie 2 Longplayer.
Spätestens durch ihren letzten Longplayer, der auf BYO
erschien, dürfte die Band den meisten unter euch
bekannt sein.
Manifesto Jukebox machen musikalisch da weiter, wo sie
mit ihrem letzten Longplayer aufgehört haben. Auf "Strain"
gibts 9x leidenschaftlichen und emotionalen Punk-Rock mit
schönen Melodien und vielen Einflüssen aus dem Hardcore.
Dazu kommt die gewohnt rauhe Stimme des Sänger Antti und
fertig ist ein gelungenes drittes Album, welches aber
nicht ganz an die beiden Vorgänger rankommt. Textlich
werden sowohl persönliche als auch politische Themen
behandelt, ohne zu einem Zeitpunkt peinlich zu wirken.
Und auch die Aufmachung ist sehr schick geworden. Im dicken
und nett gestalteten Booklet findet man die kompletten Texte
der Songs. Eine LP-Version gibts übrigens auch, welche in
Deutschland auf Unsociable Records erschienen ist und im
schicken Klapp-Cover daherkommt.