Male Bonding - Plattenkritiken

Male Bonding - Nothing hurts - CD / Band-Homepage / Sub Pop Records

Tracklist:

01.) Year's not long
02.) All things this way
03.) Your contact
04.) Weird feelings
05.) Franklin
06.) Crooked scene
07.) T.U.F.F.
08.) Nothing remains
09.) Nothing used to hurt
10.) Pirate key
11.) Paradise vendors
12.) Pumpkin
13.) Worse to come

Kritik:

Von Male Bonding, die aus der Umgebung von London kommen,
hatte ich bis zum vorliegenden Album noch nie etwas gehört.
Ich kann leider auch nicht genau sagen, seit wann es das
Trio schon gibt, allzulange aber wohl noch nicht, da
"Nothing hurts" das Debüt-Album ist. Davor gabs aber schon
fünf Split 7"s und drei Split-Tapes.
Dass Male Bonding mit dem Debütalbum direkt auf Sub Pop Records
gelandet sind, spricht ja schonmal für die Band. Musikalisch
gibts hier 13x recht poppigen LoFi-Punk und man merkt, dass die
Wurzeln der Band in der d.i.y. Punk-Szene liegen. Die Songs sind
alle schön melodische und ziemlich eingängig, trotzdem ist das
Ganze recht dreckig und rotzig. Für mich jedenfalls eine recht
gelungene Mischung aus sehr poppigen Tönen und rotzigem Punk.
Hervorheben möchte ich an dieser Stelle noch den Gesang mit
Echo-Effekt, der eben etwas untypisch ist und die Band von
vielen anderen abhebt. Male Bonding haben vor kurzem eine Split
7" mit den Dum Dum Girls gemacht und die beiden Bands passen
für mich ziemlich gut zusammen. Das Ganze ist musikalisch
irgendwo zwischen Dum Dum Girls, Buzzcocks und den Wipers
anzusiedeln und gefällt ...
Super sieht hier auch die Aufmachung aus. Die CD kommt im schicken
Digi-Pack inkl. aufklappbarem Poster-Booklet. Schade finde ich nur,
dass komplett auf die Texte verzichtet wurde ...