MDC - Plattenkritiken

MDC - Magnus Dominus Corpus - CD / Band-Homepage / Sudden Death Records

Tracklist:

01.) Destroying the Planet
02.) Going nowhere faster than you
03.) Founding Fathers
04.) Poseur Punk
05.) Let's kill all the cops
06.) Life, but how to live it
07.) Prime Evil
08.) Time Out
09.) Girls like you make me queer
10.) Sleep a little less, dream a little more
11.) Walking in thin ice
12.) No more cops
13.) Long day, short life
14.) Timmy Yo
15.) Nazi's shouldn't drive
16.) Sick of it
17.) Prick faced bastard
18.) Ballad of G.W.

Kritik:

Zur Band MDC muss an dieser Stelle wohl nicht mehr viel gesagt werden.
MDC zählen zu den einflussreichsten politischen US-Punk-HC Bands der
80er. Ihre erste Single erschien 1981 und seither wurden viele Single
und Platten veröffentlicht. Nach langer Pause gibt es jetzt einen neuen
Longplayer der Band.
Bei dem neuen Longplayer sind sogar wieder 3 Leute von der Original-
Besetzung mit dabei. Wie von MDC gewohnt gibt es hier wieder melodischen
Punk-Rock mit Hardcore-Einfluss. Ein schnelles Schlagzeug, treibende
Gitarren und die unverkennbare Stimme des Sängers zeichnen auch hier
wieder den Sound von MDC aus. Allerdings ist das Ganze lange nicht so
energiegeladen wie man das von den ersten 5 Veröffentlichungen der Band
(die erst wieder auf Twisted Chords veröffentlicht wurden) kennt. Man
merkt eben doch, dass die Leute etwas älter geworden sind. Unverkennbar
sind allerdings immer noch die hochpolitischen Texte, die auch wieder
den typischen MDC-Humor beinhalten.
Die Aufmachung der Platte geht in Ordnung. Im umfangreichen Booklet
findet man die kompletten Texte der Songs. Soweit ich das mitbekommen
habe, wird die Platten in den nächsten Wochen in Deutschland auf
Yellow Dog Records veröffentlicht.
Insgesamt also ein recht nette Platte, die allerdings nicht an die
Veröffentlichungen aus Anfangstagen von MDC heranreicht.