Lousy - Plattenkritiken

Lousy - Best Wishes - CD / Knock-Out-Records

Tracklist:

01.) Best Wishes
02.) Better Days
03.) Generation of Soldies
04.) The stroy of Evel K.
05.) Flaming He-Man
06.) Last orders, please
07.) Bullet on the Rocks
08.) R'n'R Fashion Show
09.) Rainbow Fever
10.) Stay Lousy
11.) Princess Ali
12.) R.A.M.O.N.E.S.

Kritik:

Keine Ahnung, ob ich in der Lage bin diese CD wirklich objektiv
zu beurteilen. Ich bin nunmal kein besonderer Fan von Oi-Punk
und das hat sich auch bei diesem Album nicht geändert.
Wenn man sich die CD anhört, denkt man wirklich, dass man hier
eine Band aus Ami-Land hört. Erst bei Song Nr. 10, bei dem am
Anfang ein paar Stimmen zu hören sind, die deutsch reden, habe
ich mal im Booklet geschaut und die Band kommt tatsächlich aus
Deutschland. Irgendwie kommt mir das ganze Album ziemlich prollig
vor. Es wird versucht amerikanisch zu wirken, was für mich aber
nur lächerlich klingt.
Es wird aber sicherlich auch Leute geben, denen diese CD gefällt,
aber ich kann mich mit der Musik absolut nicht anfreunden.





Lousy - The Babylon District - CD / Knock-Out Records / Cargo Records

Tracklist:

01.) L.F.F.L.
02.) Carnival of Vanity
03.) Fight with me
04.) City's Char
05.) Somersaults
06.) The District
07.) One of the Ugly
08.) Homefront
09.) Where's the Cash?
10.) Words of Honour
11.) For the Hoi Polloi
12.) Talking Moustache

Kritik:

Das hier ist wohl das zweite Album der Oi-Band aus Chemnitz und ist jetzt doch 'ne Weile
her, seit das erste Album erschienen ist. Schon mit dem ersten Album konnte ich nicht
wirklich viel anfangen und das setzt sich mit dem zweiten Album fort.
Lousy machen Streetpunk mit einem Schuss Motörhead, was sich eigentlich nicht schlecht
anhört. Musikalisch gesehen gefällt mir die Band eigentlich auch ganz gut und hat sich
mit diesem Longplayer auch in die richtige Richtung bewegt, aber ich mag den Gesang
einfach nicht. Die Stimme des Sängers hört sich so an, als ob er täglich 'ne Stange
Zigaretten rauchen würde. Die Stimme nervt mich vom ersten Song ab. Mit einem anderen
Sänger würde die Band vielleicht sogar eine ganz gute Kritik bekommen, so kann ich mit
der Band aber nicht viel anfangen. Außerdem wirkt das Ganze für mich auch irgendwie zu
prollig, obwohl das beim ersten Longplayer noch schlimmer war.
Bleibt also zu sagen, dass hier musikalisch gesehen ein ganz gutes Album vorliegt, durch
die Stimme des Sängers kann ich aber nicht viel damit anfangen.


Lousy - Moments of Fame - CD+DVD / Band-Homepage / Bandworm Records

Tracklist:

01.) Mic Check
02.) Right Time Blues
03.) Barbecue Circlepit
04.) Charlotte
05.) Cheap stuff
06.) John Wayne
07.) Soulpower
08.) Normanskie Snibitzky Ahoi
09.) Jeffrey
10.) Beras & Stalactites
11.) V.I.P. Corruption
12.) 1967

Kritik:

Ist schon lange her, dass ich den letzten Longplayer der Band
aus Chemnitz in den Händen hatte. Wenn ich richtig informiert
bin, handelt es sich bei "Moments of Fame" bereits um das vierte
Album, also habe ich ja scheinbar nur eins verpasst.
Fand die Band ja noch nie sonderlich sympathisch und dass sie mit
ihrem neuen Album auf dem recht fragwürdigen Bandworm Records
gelandet sind, passt da auch gut ins Bild. Da ich die CDs von Lousy
seitdem ich sie besprochen habe, nicht nochmal angehört habe, kann
ich die neueste Veröffentlichung auch nicht wirklich mit den alten
Sachen vergleichen, aber ich denke mal da hat sich nicht viel
geändert. Auf "Moments of Fame" gibts jedenfalls zwölf neue Songs,
die sich musikalisch irgendwo zwischen Streetpunk/Oi der Marke
Bonecrusher und Rock'n'Roll der Marke Motörhead. Dabei dürfen
natürlich auch der nervige, kratzige Gesang und die mehrstimmigen
Refrains nicht fehlen.
Dem neuen Album liegt zusätzlich noch eine DVD bei, auf der sich
KEIN Live-Konzert o.ä. befindet, sondern ein Spielfilm, bei dem
die Band mitspielt und auch diverse andere Leute aus der Punk-Szene
(Contra-Records etc.). Laut Beschreibung handelt es sich bei dem
Film "Kosmos Privat" um eine Kriminaltragödie. Habe mir den Film
bisher nicht ganz angeschaut, nur mal kurz reingeschaut, aber was
ich da gesehen habe, sah eher nach Trash aus als nach guter
Unterhaltung (wobei sich beides ja nicht unbedingt ausschließt).
Die CD + DVD kommen in einem dicken Digi-Pack inkl. Booklet, in
dem sich die kompletten Songtexte sowie Bilder der einzelnen
Bandmitglieder befinden.