Limited Booze Boys - Plattenkritiken

Limited Booze Boys - 10 years CD / Band-Homepage / Selbstproduziert

Tracklist:

01.) Leif Erikson
02.) No fight, no glory
03.) Barcelona
04.) Fortress Part 2
05.) 1999
06.) Viking
07.) G.N.H.H.
08.) Schrottplatz Nr. 1
09.) Rebels
10.) Day of no remorse

Kritik:

Tja, auch wenn es das Thüringer Quinett Limited Booze
Boys jetzt schon seit 10 Jahren gibt, habe ich bisher
noch nie etwas von ihnen gehört, ja noch nicht einmal
den Namen vernommen. Bei "10 years" handelt es sich
wohl um den fünften Longplayer der Jungs.
Und auf diesem gibt es 10 Songs irgendwo zwischen Rock'n'Roll,
Punk-Rock, Hardrock und Celtic-Metal. Ganz so schlimm wie sich
diese Mischung anhört, klingt sie dann doch nicht. Geprägt wird
die Musik von dreckigen Rock'n'Roll-Gitarren, der Sound hat
einen klaren Oi/Streetpunk-Einschlag und durch den Dudelsack-
Einsatz (allerdings wohl nur in Form eines Keyboards) geht
das Ganze noch etwas in die Folk-Richtung. Wahrscheinlich
liegts am Dudelsack und an der Reibeisen-Stimme des Sängers,
dass mich das Ganze etwas an die Dropkick Murphys oder auch
die Real McKenzies erinnert. Wobei dieser Vergleich etwas hinkt,
bewegen sich die Limited Booze Boys doch eher in der Rock'n'Roll-
Szene als in der Punk-Rock Szene und an die Qualität von den
Real McKenzies kommen sie sicherlich auch nicht ran.
Leider gibts im Booklet keine Texte, sondern nur haufenweise
Live-Bilder. Die Songtexte hätte ich mir aber gerne mal
durchgelesen, das Eiserne Kreuz auf der Stirn des Totenkopfs
auf dem Cover spricht jedenfalls nicht für die Band. Ich
vermute dass das bei den Texten ähnlich ist ...