Last Under The Sun - Plattenkritiken

Last Under The Sun - Gone - CD / Band-Homepage / Iron Man Records

Tracklist:

01.) Time for your leaving
02.) Summers day
03.) Reversa
04.) Those who speak
05.) Painting is dead
06.) The Don
07.) The Shed
08.) Lost yourself
09.) The trolley song
10.) Out my way
11.) No one
12.) Count to ten
13.) Colin Blakemore
14.) David Icke
15.) Backwards
16.) Captain of my soul
17.) Inside out

Kritik:

Bereits 2000 gründeten sich Last Under The Sun, quasi
als Nebenprojekt von Police Bastard, die in der Zeit
nicht sonderlich aktiv waren. Jedenfalls besteht die  
Band nur aus Leuten, die auch bei Police Bastard
gespielt haben bzw. immer noch spielen. "Gone" dürfte
das zweite Album sein, neben weiteren zwei EPs. Das
erste Album erschien allerdings nur als Digital-Download
und die hier vorliegenden Songs wurden bereits 2005
aufgenommen.
Durch die Erwähnung von Police Bastard weiter oben,
könnte ich falsche Erwartungen geweckt haben, aber ich
war selbst etwas überrascht, als ich die CD zum ersten
Mal angehört habe. Musikalisch geht das Ganze nämlich
eher in Richtung Refused (wobei diese natürlich nicht
mal annähernd erreicht werden), d.h. etwas experimenteller
Hardcore mit Elektro-Spielereien und Indie-Einschlag.
Die 17 Songs sind sehr energiegeladen und dabei doch sehr
chaotisch und düster. Der Vergleich mit Refused, wie er
oben bereits angedeutet wurde, hinkt allerdings etwas,
da diese wesentlich ausgereifter klangen und alles viel
besser zusammenpasste.  Und auch wenn Last Under The Sun
punkiger sind, ist die grobe musikalische Richtung eine
ähnliche ...
CD kommt mit düsterem Artwork und ausführlichem Booklet
inkl. den kompletten Songtexten.