Lagwagon - Plattenkritiken

Lagwagon - Blaze - CD / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Burn
02.) E Dagger
03.) Dancing the Collapse
04.) I must be
05.) Falling Apart
06.) Max says
07.) Billy Club
08.) Dividers
09.) Never Stops
10.) Dinner an a movie
11.) Lullaby
12.) Billionaire
13.) Tomorrow is Heartbreak
14.) Baggage

Kritik:

Nach gut 5 Jahren gibt es endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Lagwagon aus Kalifornien.
Der letzte Longplayer "Let's talk about feelings" erschien nämlich 1998. Lagwagon zählen sowohl
zu den US-Urgesteinen des Skate-Punks, als auch zu den Urgesteinen des Label Fat Wreck Chords.
Bisher alle Veröffentlichungen der Jungs sind nämlich auf dem Label "Fat Wreck Chords" erschienen,
angefangen mit der ersten Single Anfang der 90er.
Seither hat sich musikalisch nicht viel geändert, außer dass man natürlich mittlerweile eine
gewisse Professionalität entdecken kann. Nach wie vor spielen Lagwagon schönen, melodischen
Skate-Punk, wie man ihn von den Fat Wreck Veröffentlichungen gewohnt ist. Die Vielseitigkeit, die
dabei geboten wird, merkt man besonders am ersten Track. Zuerst wird mal ganz ruhig begonnen,
bevor man dann mit viel Power im Arsch richtig abgeht. So soll es sein.
Zusätzlich befinden sich auf der CD noch 3 Live-Videos, was auch eine klasse Zugabe ist.
Aufmachung ist auch gelungen. Im Booklet findet man die kompletten Lyrics der Songs, sowie ein
paar Fotos der Band als Metzger, oder als Lehrer.
Wie gewohnt bekommt man eine klasse Platte von Lagwagon, die mal wieder beweist, dass die Band
auf jeden Fall in der ersten Klasse der Skate-Punk-Bands mitspielt. Schöner melodischer Punk-Rock
mit großem Hit-Faktor. So muss es sein.





Lagwagon - Live in a Dive - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Alien 8
02.) Violins
03.) Messengers
04.) Never Stops
05.) Sick
06.) Island of shame
07.) Give it back
08.) Making friends
09.) After you my friend
10.) Razor burn
11.) Falling Apart
12.) Sleep
13.) Mister Bap
14.) Beer Goggles
15.) The Chemist
16.) Coconut
17.) May 16th
18.) Bombs away
19.) Back one out
20.) Burn
21.) Coffee and Cigarettes
22.) Strokin' the neighbors

Kritik:

Mittlerweile geht die Live in a Dive Serien von Fat Wreck Chords bereits
in die siebte Runde und zwar diesmal mit Lagwagon. Lagwagon sind wohl die
Band, die am längsten bei Fat Wreck Chords ist (soweit ich weiss sind alle
ihre Veröffentlichungen seit der ersten Single bei dem Label erschienen).
Aufgenommen wurden die Live-Shows bereits Mitte 2003.
Wirklich viel muss ich zur Mucke von Lagwagon wohl nicht mehr sagen. Netter,
melodischer Punk-Rock wie ihn beispielsweise auch No fun at all oder frühe
Millencolin gespielt haben. Bei den hier aufgenommenen Live-Shows wurde meiner
Meinung nach eine recht gute Mischung zwischen alten und neuen Songs gefunden,
so dass eigentlich aus jeder Phase der Band etwas zu hören ist. Zusätzlich gibt
es mit dem Song "The Chemist" sogar einen bisher unveröffentlichten Song.
Auch die Aufmachung ist mal wieder gelungen und wie auch schon bei anderen Teilen
der Live in a Dive Serie, gibts im Booklet ein Comic. Auf der CD befindet sich
zusätzlich noch ein Video von dem Song "Mr. Coffee" und ein Band-Interview.
Auch wenn Lagwagon nicht unbedingt die Musik machen, die ich oft höre, gefällt mir
dieses Album doch recht gut. Für Fans von Lagwagon auf jeden Fall ein absolutes
Muss und auch für Leute, die die Band noch nicht kennen eine gute CD um die Band
kennenzulernen.
Veröffentlichungs-Datum: 07.02.2005





Lagwagon - Resolve - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Heartbreaking Music
02.) Automatic
03.) Resolve
04.) Virus
05.) Runs in the Family
06.) The contortionist
07.) Sad Astronaut
08.) Rager
09.) The Worst
10.) Creepy
11.) Infectious
12.) Days of new

Kritik:

Lagwagon zählen wohl zu den bekannteren Gesichter des Punk-Rock
und bestehen mittlerweile auch schon seit 1988. Wenn ich auf dem
aktuellen Stand bin, handelt es sich hierbei bereits um das 8.
Album der Jungs aus Santa Barbara.
Gleichtzeitig ist dieses Album auch das traurigste in der Band-
Geschichte, ist es doch ihrem ehemaligen Drummer Derrick Plourde
gewidmet, der dieses Jahr verstorben ist. Das macht sich natürlich
auch in den Songs bemerkbar, die diesmal wesentlich emotionaler
und ernster daherkommen. Musikalisch hat sich dagegen nicht
sonderlich viel geändert, allerdings ist zu bemerken, dass die
Band wieder etwas näher zu ihren Ursprüngen zurück gekehrt ist
und somit kommt das Album wesentlich kraftvoller daher. Schneller,
verdammt melodischer und etwas emotional angehauchter Skate-Punk.
Power und Energie wechseln sich mit traurigeren, langsameren
Passagen. Keine großen Überraschungen, aber wer die Band bisher
mochte, dem/der wird dieses Album auf jeden Fall auch gut gefallen.
Wer allerdings bisher mit der Band nichts anfangen konnte, dem wird
es nach diesem Album auch nicht anders gehen ...
Auch die Aufmachung ist hier mal wieder gut gelungen. Im umfangreichen
Booklet findet man neben Bildern und den Texten auch ein Foto der
Band.





Lagwagon - I think my older brother used to listen to Lagwagon - MCD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) B Side
02.) No little pill
03.) Errands
04.) Memoirs & Landmines
05.) Fallen
06.) Live it down
07.) Mission unaccomplished

Kritik:

Obwohl es Lagwagon schon seit 1988 gibt, ist "I think
my older brother used to listen to Lagwagon" die erste
EP, die die Band veröffentlicht. EP steht übrigens
für Extended Play und bezeichnet einen Tonträger mit
einer mittleren Spielzeit, zwischen einer Single und
einem Album. Tja, und wie bisher jede Veröffentlichung,
erscheint auch diese auf Fat Wreck Chords. Lagwagon
waren übrigens die erste Band, die von Fat Wreck Chords
unter Vertrag genommen wurde.
Auch wenn der Titel der EP recht humorvoll klingt,
geht die Band konsequent den Weg weiter, den sie mit
den letzten Veröffentlichungen eingeschlagen hat. Die
Grundstimmung der Songs ist eher melancholisch und
nachdenklich, musikalisch gibts aber nach wie vor
schön flotten, melodischen Punk-Rock mit jeder Menge
Energie. Die Songs gehen meist gut nach vorne los,
sind aber nicht immer so gradlinig wie gewohnt, sondern
werden auch mal durch ein Gitarren-Solo aufgelockert.
Alles in allem klingen Lagwagon aber immer noch nach
Lagwagon und wer die bisherigen Veröffentlichungen der
Band gut fand, kann auch bei der neuen EP nichts falsch
machen ...