Knuckledust - Plattenkritiken

Knuckledust - Unbreakable - CD / Band-Homepage / GSR Music

Tracklist:

01.) Burning Fight
02.) Warnings
03.) Hollow
04.) Damaged
05.) Justice?
06.) Unbreakable
07.) Bloody Gain
08.) Old Habits Never Die
09.) Falling
10.) Breakthrough
11.) Dislocate

Kritik:

Knuckledust kommen aus der Hardcore-Szene Londons und existieren
bereits seit Sommer 1996, also schon fast 10 Jahre. Obwohl die
Band bereits 2 Longplayer veröffentlicht hat, ist sie bisher
komplett an mir vorbeigegangen. Mit dem dritten Longplayer ist
man jetzt auf GSR Music gelandet.
Was man hier musikalisch erwarten kann, macht eigentlich schon
das Cover-Motiv klar. Old-School-HC angereichert mit ein paar
Metal Elementen. Neben heftigen Mosh-Attacken gibt es natürlich
auch die üblichen Breakdowns, Singalongs und auch ein paar Metal-
Riffs dürfen nicht fehlen. In den Songs ist meist auch der NYHC-
Stil rauszuhören und die Band erinnert mich streckenweise doch
an Blood For Blood, Madball oder Rykers. Durch die gelungene
Produktion kommt die Aggressivität und Energie hinter den Songs
richtig gut zum Vorschein und die kompletten 11 Songs wissen
zu gefallen.
Nervig finde ich hingegen, dass die Band doch ziemlich prollig
daherkommt, was durch das Bild vom Gitarristen "Wema" im Booklet
den Höhepunkt findet, natürlich stilecht mit Goldkette (an der
übrigens ein Kreuz hängt) und Baseball-Mütze tief ins Gesicht
gezogen. Im Booklet grüßt dieser "Wema" passenderweise dann
auch noch "God our saviour". Naja, glücklicherweise wird wenigstens
nicht auch noch die Army gegrüßt.
Musikalisch also absolut top, das Rumgeprolle der Band trübt bei
mir den Gesamteindruck aber doch recht stark ...