Kehlvin - Plattenkritiken

Kehlvin - The mountain daylight time - CD / Band-Homepage / Division Records

Tracklist:

01.) Albatross
02.) John Lemon
03.) How to Lie With Maps
04.) Band Over
05.)
Frankenstein Bis
06.) Fat Freddy
07.) Moksa
08.) The Mountain Daylight Time
09.) Red Diesel Revolver
10.) 1 Cabeza / 2 Brazos

Kritik:

Die Band Kehlvin kommt aus der Schweiz und wurde ursprünglich
1999 mit dem Namen "Loaf A" gegründet. Unter diesem Namen
veröffentlichte die Band 2 Demos, bevor sie sich in Kehlvin
umbenannten und jetzt mit "The mountain daylight time" ihren
ersten Longplayer vorlegen.
Leicht verdaubar ist die Mucke definitiv nicht. Hier gibts 10x
eine schleppende Mischung aus Metal, Hardcore und Screamo. Die
ruhigen Töne, gepaart mit Metal- und Hardcore-Riffs schaffen eine
düstere Atmosphäre, die durch den Kreischgesang intensiviert wird.
Die Songs werden meist mit ruhigeren Klängen eingeleitet und wenn
dann der Kreisch-Gesang einsetzt gehts auch mal etwas schneller
zur Sache. Wirklich nach vorne gebrettert wird aber auch dann
nicht, insgesamt kommen die kompletten Songs ruhiger daher als das
bei den meisten anderen HC/Screamo Bands der Fall ist. Etwas nervig
und langweilig finde ich die langgezogenen, instrumentalen Passagen,
die in den meisten Songs vorhanden sind. Vor allem beim ersten
Stück dauert es einfach zu lange, bis der Song richtig anfängt.
Wer unbedingt Vergleiche braucht, sollte sich an Cult of Luna
oder Isis orientieren, allerdings klingen Kehlvin definitiv nicht
nach einer billigen Kopie dieser Bands sondern besitzen jede Menge
Eigenständigkeit und Abwechslung.