Inner Spirit - Plattenkritiken
Inner Spirit - Last beat in sight - CD / Band-Homepage / Rügencore Records

Tracklist:

01.) Last Beat In Sight
02.) New Tribe
03.) We Are Back
04.) I Trust No One
05.) No Respect
06.) J.F.
07.) War
08.) Warheads
09.) Hate From Pain
10.) Justice
11.) Victims 

Kritik:

Inner Spirit kommen aus Rostock und Umgebung und existieren wohl
schon seit ein paar Jahren. Ich selbst habe von der Band bisher
noch nichts gehört, scheinbar ist das hier vorliegende "Last beat
in sight" aber schon das zweite Album der Band. Laut Promo-Info
hat sich die Band zwischen erstem und zweitem Album komplett neu
besetzt. Naja, soll mir egal sein, da ich ja das alte Line-Up gar
nicht kenne ...
Musikalisch gibts hier jedenfalls genau das, was ich von einer
Veröffentlichung auf Rügencore Records erwarte. Das Label kenne
ich hauptsächlich durch die Releases von COR und in einer ähnliche
Richtung gehen auch Inner Spirit. Sprich: Hier gibts 11x schnellen,
rauen Hardcore-Punk mit sehr starkem Metal-Einschlag und allem was
damit verbunden ist: Gitarren-Soli, Breakdowns und leicht grunzender
Gesang. Im Vergleich zu den oben genannten COR sind die Songtexte von
Inner Spirit allerdings komplett auf englisch und der Sound ist noch
stärker vom Metal und weniger von Punk/Hardcore beeinflusst. Beim
ersten Hören fand ich die Scheibe ziemlich langweilig, je öfter ich
die CD allerdings gehört habe, desto eher bleibt was hängen und
gefällt auch immer besser. Vor allem der Song "I trust no one" bleibt
im Gehörgang hängen. Die englischen Lyrics geben auf jeden Fall auch
'nen Pluspunkt. Keine Ahnung warum, aber Hardcore-Punk mit starkem
Metal-Einschlag und deutschen Texten geht mir überhaupt nicht rein.
Hahaha, da haben Inner Spirit ja nochmal Glück gehabt :-)
Recht lieblos ist hier aber leider die Aufmachung. Das Cover-Artwork
ist ziemlich hässlich (passt aber irgendwie zur Musik) und im nur
2-seitigen Booklet wurde aufs Abdrucken der Texte verzichtet - alles
sehr minimalistisch und nicht gerade informativ.