Infamia - Plattenkritiken
Infamia - Danse macabre - CD / Band-Homepage / Subwix Records + weitere Labels

Tracklist:

01.) Come voglio
02.) La chiesa uccide
03.) Mordi
04.) Il problema
05.) Fame e tombe
06.) 1936
07.) Mare di niente
08.) Il nostro circo
09.) Nel mio inferno
10.) The price of truth
11.) New world order
12.) Modena muore
13.) Sbirro
14.) L'insoddisfacione
15.) Neri come pece
16.) La ballata dell' Infamia
17.) Meriti quello che hai

Kritik:

Ausser dass Infamia aus Italien kommen, habe ich leider
keinerlei Infos über die Band. Ich weiss lediglich dass
sie eine Split 7" mit Discordia rausgebracht haben, aber
keine Ahnung wie lange es die Band schon gibt und auch
keine Ahnung ob es neben der Split 7" und der hier vorliegenden
CD noch weitere Releases gibt.
Das Cover lässt mich an die unsägliche europäische Crust/D-Beat
Welle der letzten Jahre denken, aber damit haben Infamia nicht
viel zu tun. Zwar haben die Italiener auch einen klaren Crust-
Einschlag, allerdings wird das Ganze vermischt mit düsteren
Gothic und Post-Punk-Einflüssen. Klingt jetzt vielleicht etwas
komisch die Beschreibung der Musik, aber Infamia setzen das
doch recht gut um. Bei den insgesamt 17 Songs gibts ordenlich
auf die Zwölf und man bewegt sich die meiste Zeit im oberen
Tempo-Bereich. Erinnert sich noch jemand an Drowning Roses?
Daran erinnert mich das Ganze hier etwas, allerdings eben noch
mit fettem Crust-Einschlag. Musikalisch irgendwo zwischen
schön düsteren Drowning Roses oder The Cure und klassischem
80er UK Pogo-Punk wie ihn bspw. die Varukers spielen. Tja,
scheinbar geht in Italien gerade einiges, neben Alfatec sind
Infamia schon die zweite, mir bisher völlig unbekannte,
italienische Band die mich diesen Monat begeistern kann.
CD kommt mit sehr schicker Aufmachung im - passend zur Musik -
düster gestalteten Digi-Pack inkl. umfangreichem Textblatt.