Heavy Heavy Low Low - Plattenkritiken

Heavy Heavy Low Low - Everything's watched, everyone's watching - CD / Band-Homepage / Ferret Music

Tracklist:

01.) This is really testing the patience i've never had
02.) A, S, V, L, N
03.) Mall-nutrition
04.) Are you okay, kiddo?
05.) I forgot 2 and a half days
06.) Texas chainsaw mascer-uh
07.) Buddy, you're makin' no sense
08.) There?s a bat
09.) Eating the porridge and killing the bears
10.) Party girls!

Kritik:

Was für ein Band-Name! Heavy Heavy Low Low kommen aus
Kalifornien und existieren noch nicht wirklich lange.
Gegründet wurde die Band Anfang 2004, damals noch als
Screamo-Band. Nach etwas einem Jahr hatte man allerdings
den eigenen Sound gefunden und jetzt legen sie mit
"Everything's watched, everyone's watching" ihren ersten
Longplayer vor.
Zwar finden sich in den Songs noch immer viele Noise-
Elemente, diese wurden aber durch viele andere Einflüsse
ergänzt. Auf ihrem Debüt-Album bieten die fünf Jungs
jedenfalls eine abgedrehte Mischung aus Hardcore, Noise-
Rock, Jazz und Death-Metal. Die Mucke ist extrem chaotisch
und kann wohl am ehesten mit The Locust oder Converge
verglichen werden. Schnelle Noisecore-Attacken gepaart
mit Jazz-Gefrickel und ein paar Death-Metal Gitarren-Riffs
zeichnen die Band aus. Brachiale Songs die unberechenbar
und immer wieder für Überraschungen gut sind. Trotz dem
vorherrschenden Chaos besitzen die Songs eine gewisse
Struktur. Neben haufenweise Breaks und Tempowechsel
dürfen natürlich auch diverse Mosh-Attacken nicht
fehlen. Alles in allem ein gelungenes Debüt-Album,
das definitiv in der Oberliga des chaotischen Hardcore
mitspielt.
Dazu gibts ein abgefahrenes Artwork mit Duschhähnen und
Duschabflüssen. Zudem gibts im Booklet auch die kompletten
Song-Texte.