Heaven Shall Burn - Plattenkritiken

Heaven Shall Burn - Deaf to our prayers - CD / Band-Homepage / Century Media

Tracklist:

01.) Counterweight
02.) Trespassing The Shores Of Your World
03.) Profane Believers
04.) Stay The Course
05.) The Final March
06.) Of No Avail
07.) Armia
08.) mybestfriends.com
09.) Biogenesis (Undo Creation)
10.) Dying in Silence
11.) The Greatest Gift Of God

Kritik:

Nach einer MCD und einer Split-LP mit Fall of Serenity
erschien 2000 der erste Longplayer von Heaven Shall Burn
auf Lifeforce Records und der Durchbruch der Band begann.
Nach zwei weiteren Split-Scheiben mit Caliban und zwei
weiteren Longplayer, zählen sie heute wohl zu den
bekanntesten Band der Vegan Straight Edge Szene und
legen jetzt ihren vierten Longplayer und ihr Major-
Debüt vor.
Im Vergleich zu einigen anderen Bands werden Heaven Shall
Burn mit ihrem Major-Debüt definitiv nicht langsamer oder
gar langweiliger. Noch immer gibts heftigen Metalcore, der
sich irgendwo zwischen Hardcore und Death Metal bewegt.
Ultrabrutale Gitarrenriffs, Double-Bass Attacken und dazu
ein Death Metal Gegrunze kennzeichnen den Sound auf dem
vierten Album. Textlich bewegt sich die Band glücklicherweise
nicht im prolligen Metalcore Einheitsbrei, stattdessen gibts
politische Texte, was auch schon der von Heinrich Heine
stammende Titel der Platte andeutet. Intelligenter Metalcore
der zumindest textlich völlig unprollig daherkommt. Schön
dass es auch noch solche Bands gibt ...