Headlong - Plattenkritiken

Headlong - Modern Sadness - CD / Wolverine Records

Tracklist:

01.) Bullet
02.) Free to be
03.) Saints
04.) Take a bath
05.) Marry me away
06.) New Horizon
07.) If i can't change your mind
08.) Sympathetic lies
09.) What if you imagine i was dead
10.) Allison
11.) Wannabe Parade

Kritik:

Wie sich vielleicht doch schon rumgesprochen hat sind "Headlong" die Nachfolgeband von den
"Daisies". Nach einer Split-CD (auch auf Wolverine Records) mit den Italienern von Shandon
kommt hier der erste Longplayer.
Musikalisch haben sich Headlong dem melodischen Pop-Punk verschrieben. Mit zuckersüße Melodien
mit einem Emo-Touch und eingängigen Refrains mit schönen Gitarren kommt das Ganze teilweise
sogar etwas zu perfekt rüber. Von der Aufmachung her sieht das ganze auch so aus, als wollte
die Band wohl eher den Schritt in die Professionalität schaffen und das wäre ihnen auch
zuzutrauen. Ob das jetzt gut oder schlecht ist sollte jeder von euch für sich selbst
entscheiden, von mir bekommt die Band dafür aber keine Sympathiepunkte.
Was bleibt ist also eine gut produzierte Scheibe (fast zu gut), die man sich auch anhören
kann, die bei mir aber einen faden Beigeschmack hinterlässt.