HeWhoCannotBeNamed - Plattenkritiken

HeWhoCannotBeNamed - Sunday school massacre - CD / Band-Homepage / MVD Audio

Tracklist:

01.) Happy suicide
02.) Machine Boy
03.) Medication
04.) Superhero
05.) Duct Tape Love
06.) Hate song
07.) Toxine
08.) Sinister Sal
09.) Wake Up
10.) Daddy is dead
11.) Billy vs. The Gnomes
12.) Motorboating

Kritik:

Ich muss gestehen, dass ich die Dwarves ja gar nicht so richtig
kenne. Also ich habe von der Band natürlich schon oft was gehört,
auch schon ein paar Songs, aber habe mir nie ein komplettes Album
angehört. Sind bisher irgendwie völlig an mir vorbeigegangen, obwohl
die bei vielen Leuten Kultstatus haben. Bei dem, was ich bisher über
die Band gehört und gelesen hatte, kam natürlich auch immer der nackte
Gitarrist mit Maske vor. Und genau dieser nennt sich HeWhoCannotBeNamed
und präsentiert und hier mit "Sunday school massacre" seinen solo
Debüt-Longplayer.
Inspiriert wurden die Songs wohl grösstenteils durch seine Arbeit als
Lehrer für geistig kranke und missbrauchte Kinder. Wenn ich den Promo-
Zettel richtig verstanden habe, wurden einige der Songs sogar für ein
"School of Rock" Programm für die Schüler an der Schule, an der
HeWhoCannotBeNamed unterrichtet(e?), verwendet. Musikalisch geht das
Ganze schon auch etwas in Richtung Dwarves (schließlich haben auch viele
andere (ex-)Mitglieder der Band an der Musik auf den Solo-Album
mitgearbeitet. Es gibt sehr rockigen Sound mit einem rotzigen Punk-Rock
Einschlag. Geschwindikeitsmäßig bewegt sich das Ganze im Midtempo-Bereich.
Mir geht die Musik jedenfalls ziemlich gut rein und viele der Songs sind
richtige Hits geworden. "Happy suicide", "Machine Boy", "Hate Song" gefallen
mir am besten, aber eigentlich ist kein Ausfall dabei.
Etwas schade finde ich allerdings die Tatsache, dass das Booklet der CD
sehr dürftig ausgefallen ist und sich leider keine Songtexte darin befinden.
Gewünscht hätte ich mir auch ein paar Worte zu den Songs. Im Promo-Zettel
des Labels gibts eine Erklärung zum Song "Machine Boy" von HeWhoCannotBeNamed
und die ist superinteressant und informativ. Sowas hätte er ruhig zu jedem
Song schreiben können, gerade bei der Geschichte der Entstehung der Songs
sehr interessant etwas mehr über die Hintergründe zu lesen ...