Havanna Heat Club - Plattenkritiken

Havanna Heat Club - s/t - CD / Band-Homepage / Wild at Heart Berlin Records

Tracklist:

01.) Blinded
02.) I want
03.) Fury
04.) Jesus' blood
05.) The exercise of organized violence
06.) Die-Cast-Criminal
07.) Story of a burnin' stone
08.) Money Back
09.) 22nd floor
10.) Starve (Version)
11.) Killer Karma
12.) Thunder
13.) Mathilda

Kritik:

Havanna Heat Club kommen aus Berlin und existieren ca. 5 Jahre.
Gegründet wurde die Band im Jahr 2000 und wenn ich richtig
informiert bin, ist das hier der erste Longplayer (wenn nicht
sogar die erste Veröffentlichung) der Band. Gleichzeitig ist
das auch die erste Veröffentlichung neben der "That's Life! at
the Wild at Heart" Sampler-Reihe auf dem Wild at Heart Records
Label.
Musikalisch gibts hier rotzigen und dreckigen Punk'n'Roll,
wobei der Punk-Einfluss eher im Hintergrund steht. Stattdessen
wird die Fahne des Rock'n'Roll hochgehalten und 13 Songs
rausgerotzt, dass es eine wahre Freude ist. Als Vergleich fallen
mir hier gleich Zeke ein. Wobei Einflüsse von AC/DC und vor allem
Motörhead nicht von der Hand zu weisen sind. Nicht nur musikalisch
gibt es Ähnlichkeiten zu Motörhead, auch die Stimme des Sängers
erinnert mich irgendwie an Lemmy. Insgesamt ein rundum gelungener
Longplayer, der auch einige Ohrwürmer aufweisen kann (z.B. "The
exercise of organized violence").
Die CD kommt zwar im schicken Digi-Pack, leider gibt es dazu aber
kein Booklet. Somit gibt es zur CD leider auch keine Texte ...