Haulin'Ass - Plattenkritiken

Haulin'Ass - Towards which future - CD / Band-Homepage / Vacation House Records

Tracklist:

01.) Knots to the comb
02.) Get me sick
03.) Present from the past
04.) Burning the core
05.) Lei regina
06.) Pretty conspiracy
07.) Rock'n'Roll nightmare
08.) Bornfreak
09.) Liar
10.) Sleeping mostro
11.) Vampire manifesto
12.) Human after all

Kritik:

Zuerst einmal fällt der etwas ungewöhnliche Bandname auf.
Haulin'Ass kommen aus Italien und gründeten sich bereits 1999.
Für eine Band, die schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat,
ist es doch etwas ungewöhnlich, dass es sich bei "Towards which
future" um das Debüt-Album der Band handelt. Bisher wurden
lediglich zwei selbstproduzierte Demos (2001 und 2004), sowie
der ein oder andere Sampler-Beitrag veröffentlicht.
Da es die Band schon so lange gibt, ist es natürlich nicht so
erstaunlich, dass die Songs schon ziemlich ausgefeilt klingen
für ein Debüt-Album. Musikalisch gibts hier schnellen Hardcore-
Punk, der in keine Schublade passt und so spontan fallen mir
auch keine vergleichbaren Bands ein. Der Sound ist sehr Old-
School lastig, hat aber auch einen 90er Emocore Einfluss. Vor
allem die verspielten Gitarren gefallen und verwässern den
straighten Old-School-Hardcore etwas, was Haulin'Ass dann auch
vom Hardcore-Einheitsbrei abhebt. Sehr schön natürlich auch der
hohe Abwechslungsreichtum, der "Towards which future" auszeichnet.
Der Anfang von "Bornfreak" ist bspw. super und klingt komplett
anderst als die restlichen Songs.
Achso, "Towards which future" ist wohl ein Konzeptalbum und in
drei Kapitel unterteilt. Kapitel eins umfasst die ersten drei
Songs und "Life so far" betitelt, Kapitel zwei geht vom vierten
bis zum neunten Song und heisst "Contemporary ghosts" und die
letzten drei Songs gehören zum dritten Kapitel "Towards which
future?". Das genaue Konzept habe ich nach dem Überfliegen der
Texte allerdings noch nicht so ganz verstanden ...