Hatebreed - Plattenkritiken

Hatebreed - Perseverance - CD / Universal Records / Gordeon Music Promotion

Tracklist:

01.) Proven
02.) Perseverance
03.) You're never alone
04.) I will be heard
05.) A call for blood
06.) Below the Bottom
07.) We still fight
08.) Unloved
09.) Bloodsoaked Memories
10.) Hollow Ground
11.) Final Player
12.) Smash your Enemies
13.) Healing to suffer again
14.) Judgement strikes (Unbreakable)
15.) Remain Nameless
16.) Outro

Kritik:

Auch wenn die Jungs von Hatebreed mit ihrem neuen Longplayer den Sprung zu einem
Major-Label geschafft haben heisst das lange noch nicht, dass ihre Musik jetzt
besser geworden ist.
Nach wie vor spielen Hatebreed Metal-Hardcore, der meiner Meinung nach viel zu
Metal lastig ist. Das einzige was ich an der Band positiv hervor heben kann ist
der Sänger. Der Sänger klingt absolut nicht nach einer Metal-Band, was ansonsten
bei vielen Metal-Hardcore Bands der Fall ist, der Sänger ist eindeutig in die
Hardcore-Richtung zu stecken, was mir auch ganz gut gefällt. Aber ansonsten kann
ich mit der Musik nicht viel anfangen, weil ich einfach nicht viel mit Metal anfangen
kann.





Hatebreed - Supremacy - CD / Band-Homepage / Roadrunner Records

Tracklist:

01.) Defeatist
02.) Horrors of Self
03.) Mind Over All.
04.) To The Threshold
05.) Give Wings To My Triumph
06.) Destroy Everything.
07.) Divine Judgement
08.) Immortal Enemies
09.) The Most Truth
01.) Never Let It Die
11.) Spitting Venom
12.) As Diehard as They Come
13.) Supremacy of Self

Kritik:

Hahaha, vor der Kritik zum nunmehr fünften Longplayer
von Hatebreed, habe ich mir auch nochmal die Kritik,
welche ich zum vorletzten Longplayer geschrieben hatte,
durchgelesen. Schon witzig wie sich der Musikgeschmack
über die Jahre ändern kann. Damals habe ich wohl größtenteils
Deutsch-Punk oder Skatepunk gehört, mit Metalcore oder
gar Metal konnte ich überhaupt nichts anfangen. Mittlerweile
höre ich hauptsächlich Hardcore und Crust, finde aber auch
einige Metal/Metalcore Bands ziemlich geil und kann dafür
mit Deutsch-Punk absolut nichts mehr anfangen.
Naja, kommen wir mal zur Band. Hatebreed existieren mittlerweile
seit etwa 10 Jahren und zählen zu den bekanntesten Bands des
Metalcore-Genres. Nach einem kurzen Ausflug auf Universal
erschien der letzte wie auch der aktuelle Longplayer auf
Roadrunner Records.
Musikalisch hat sich bei Hatebreed nicht sonderlich viel
geändert. Auf "Supremacy" gibts 13x treibenden Metalcore
mit harten Gitarrenriffs und heftigen Mosh-Attacken. Die
Songs gehen meist gnadenlos nach vorne, aber auch die etwas
langsameren Passagen besitzen jede Menge Energie. Sehr
nervig finde ich dagegen das prollige Auftreten der Band.
Richtig übel kommt da der erste Satz im Promo-Schreiben vom
Label daher, der lautet: "Packt die Schlagringe aus und
schmeißt euch in den Moshpit!". Was soll denn diese Scheisse?
Ich gehe sicherlich nicht auf ein Konzert um im Pit Schläge
und Tritte abzubekommen. Da sehe ich es doch eher wie Amen 81
auf ihrer aktuellen LP: "Wenn wir hier alle gleich den Pit
mitfegen, dann gibt es Dancefloor Justice in D.I.Y. und dein
Gepose ist mit einem Mal vorbei. Greifen an in Red & Black und
säubern den Pit vom Machodreck."
Falls das wirklich Hardcore sein sollte, dann hätte sich das
Thema Hardcore für mich ganz schnell erledigt. Glücklicherweise
gibts aber auch in der Hardcore-Szene viele fitte Bands und
Leute die definitiv keinen Bock auf diese Tough Guy Scheisse
haben und den Vollprolls zeigen, dass sie in der (d.i.y.)
Hardcore-Szene unerwünscht sind ...