Granny Smith - Plattenkritiken

Granny Smith - Friendly fire - CD / Band-Homepage / 808 Records

Tracklist:

01.) First drop
02.) Off course
03.) Smash the cycle
04.) We'll never know
05.) Drunkin fellows
06.) Fisherman
07.) Black Despair
08.) Red Light
09.) The story of pete
10.) So far so good
11.) Hardest way
12.) Symptoms of life
13.) Last faith
14.) Nothing is safe
15.) All alone
16.) #16
17.) Mesh of lies

Kritik:

Granny Smith kommen aus der Schweiz, existieren seit 1999,
waren mir bisher aber völlig unbekannt. Im Jahr 2004 wurde
das Debüt-Album "First Drop" veröffentlicht, drei Jahre
später legen sie mit "Friendly fire" ihr zweites Album
vor, mit welchem sie jetzt auch auf dem schweizer Label
808 Records gelandet sind.
Auf dem neuen Longplayer gibts nichts bahnbrechend neues
zu hören, dafür gibts 17 mal recht guten, schnellen und
sehr melodischen Punk-Rock, der gerne als Melodycore
bezeichnet wird. Ein hämmerndes Schlagzeug, schnelle
Gitarren mit vielen schönen Melodien und manchmal kommt
sogar ein Saxophon zum Einsatz. Trotzdem hat das Ganze
mit Ska-Punk überhaupt nichts zu tun, da es wirklich nur
sehr selten einen Bläser-Einsatz gibt. Vergleichbar sind
Granny Smith eher mit typischen Vertretern des Melodycore
Genres, wie bspw. NOFX, No Use For A Name oder Pennywise.
Textlich gibt sich die Band recht kritisch, ohne allerdings
mit erhobenem Zeigefinger dazustehen. Als Anspieltip würde
ich "Smash the cycle" vorschlagen.
Wow, dickes Lob gibt es bei der CD für die Aufmachung. Neben
einem schicken Digi-Pack gibts ein gezeichnetes Cover und ein
sehr schickes Booklet. Dieses ist sehr nett gestaltet, inkl.
der kompletten Songtexte und je einem Bild zu den verschiedenen
Songs. Hier hat man sich echt mal Mühe gegeben!