Good Riddance - Plattenkritiken

Good Riddance - Bound by ties of blood and affection - CD / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Made to be broken
02.) More Depalma, less fellini
03.) Saccharine
04.) Up the affiliates
05.) Boxing Day
06.) The Dubious glow of Excess
07.) Black Bag Confidential
08.) Paean to the enlightenment
09.) There's no "I" in team
10.) The Process
11.) Dylan
12.) Remember me
13.) Shame, Rights & Privilege
14.) Bobby Baun

Kritik:

Good Riddance kommen aus Kalifornien und existieren seit 1986. Da die 4 Jungs schon
einige Platten auf Fat Wreck Chords rausgebracht haben, sind sie definitiv keine
Unbekannten mehr in der internationalen Punk-Szene. Trotzdem ist das hier das erste
Album, das ich von Good Riddance in den Händern halte. Ich habe die Band aber schon
zwei mal live gesehen und war immer begeistert von der Power, die sie live rüber
bringen.
Auf dem Album ist das auch nicht anders. Die Energie, die sie live rüberbringen, können
sie meiner Meinung nach auch auf der Platte rüberbringen. Schneller, melodischer Punk,
der oft in die Hardcore-Richtung geht und wohl als Melody-Core bezeichnet werden kann.
Anders als bei vielen Bands aus dieser Richtung besitzen Good Riddance aber auch einen
politischen Anspruch und Teile von dem Gewinn dieser Platte werden auch an drei
Organisationen gespendet.
Im Bookelt findet man die kompletten Lyrics und insgesamt ist das also ein klasse Album,
das meinen Eindruck von den Live-Shows der Band nur bestätigt.





Good Riddance - My Republic - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Out Of Mind
02.) Texas
03.) Shame
04.) Tell Me Why
05.) Torches And Tragedies
06.) Darkest Days
07.) Up To You
08.) Regret
09.) Boise
10.) Rise And Fall
11.) Broken
12.) Save The Children
13.) This Beast Is Dangerous
14.) Uniform

Kritik:

Seit mittlerweile 20 Jahren existieren Good Riddance schon
und mit "My Republic" legen sie ihren siebten Longplayer vor.
Da alle ihre Longplayer auf Fat Wreck Chords rauskamen, dürfte
die Band wohl den meisten unter euch bekannt sein.
Im Vergleich zu den letzten Veröffentlichungen, kommt der
siebte Longplayer wieder wesentlich melodischen, teilweise
richtig poppig rüber. Zwar geht gleich mit dem ersten Songs
sehr energiegeladen und Good Riddance-typisch los, spätestens
bei "Darktest Days" klingt das Ganze aber doch sehr nach
NOFX. Textlich gibt man sich gewohnt politisch und meist auch
unpeinlich. Hätte von dem neuen Album aber ehrlich gesagt schon
mehr erwartet, sind lediglich 4-5 recht gute Songs drauf (bspw.
"Out of mind" oder auch "Shame"), der Rest ist durchschnittlich.
Zwar kein wirklich schlechtes Album, aber definitiv auch keins,
das man unbedingt haben muss.
Aufmachung sieht sehr schick aus. CD kommt im nett gestalteten
Booklet, in dem man neben Fotos der verschiedenen Band-Mitgliedern
und einem Band-Foto auch die kompletten Texte findet.





Good Riddance - Remain in memory: The final show - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Intro
02.) Heresy, Hypocrisy, And Revenge
03.) Made To Be Broken
04.) More Depalma, Less Fellini
05.) Weight Of The World
06.) Flies First Class
07.) Think Of Me
08.) Yesterday'S Headlines
09.) Without Anger
10.) Out Of Mind
11.) Salt
12.) A Credit To His Gender
13.) United Cigar
14.) 21 Guns
15.) Last Believer
16.) Fertile Fields
17.) Darkest Days
18.) One For The Braves
19.) Shadows Of Defeat
20.) All Fall Down
21.) Letters Home
22.) Indoctrination
23.) Not So Bad
24.) 30 Day Wonder
25.) Steps
26.) Shit-Talking Capitalists
27.) Libertine
28.) Pisces/Almost Home
29.) Winning The Hearts And Minds
30.) Mother Superior
31.) Waste

Kritik:

Nach über 20 Jahren Band-Geschichte hat sich die bekannte
kalifornische Hardcore-Band Good Riddance im Mai letzten
Jahres aufgelöst. In der Zeit ihres Bestehens hat die Band
zahlreiche Longplayer (sieben oder acht an der Zahl) und
Singles veröffentlicht und unzählige Konzerte gespielt.
Neben der Rocket From The Crypt CD schon die zweite
Abschieds-CD, die ich diesen Monat bespreche.
Good Riddance waren eine der wenigen Bands, die mich durch
meine komplette Punk-Rock-Zeit begleitete. Auch heute höre
ich mir immer noch gerne diverse CDs der Band an. Tja, und
auf der hier vorliegenden CDs gibt den Live-Mitschnitt ihrer
Abschieds-Show vom 27. Mai 2007 in ihrer Heimatstadt Santa
Cruz, wo sie in einer ausverkauften Halle spielten. Natürlich
gibts hier die Hits der Band aus allen ihren Schaffensphasen,
insgesamt 31 Songs großartiger, melodischer Hardcore-Punk,
wie man ihn von der Band kennt. Und auch am Sound der Live-CD
gibts nichts zu meckern, super Sound der auch gut die Energie
der Band wiedergibt.
Zur Aufmachung der CD kann ich leider nichts sagen, da ich hier
nur eine Promo-Kopie im Papp-Einleger zum Besprechen bekommen
habe, leider kein Booklet.