Golliwog - Plattenkritiken

Golliwog - Plague allegiance - CD / Band-Homepage / Chainsaw Records

Tracklist:

01.) Mask Of Sanity
02.) King Of Hearts
03.) Hermit Crab
04.) Serotonin Fix
05.) Deception Of A Frozen Heart
06.) Anti-Heroes
07.) Lucid Fairytale Nightmares
08.) Solitary Confinement
09.) Blue On Blues
10.) Integrated Cerebral Circuit
11.) Corporate Puppet
12.) Factory Of Neo-Con Stomping Boots
13.) Sarcasticynic
14.) Bite Me
15.) Make My Day
16.) Chess Dawn

Kritik:

Wenn ich so richtig darüber nachdenke, kenne ich wohl kaum
eine Band aus Slowenien. Golliwog kommen jedenfalls aus
Slowenien und existieren mittlerweile schon über 10 Jahre.
Gegründet wurde die Band wohl 1998 und soweit ich weiss
handelt es sich bei "Palgue allegiance" um das zweite Album
der Band.
Musikalisch gefällt mir das Ganze recht gut. Recht flott
gespielter Skate-Punk mit leichtem Hardcore-Einschlag und
vielen schönen Melodien. Im Unterschied zu den meisten anderen
Skate-Punk-Bands, die mir so spontan einfallen, gibts bei
Golliwog ziemlich tollen weiblichen Gesang, der dem Sound
eine eigene Note verleiht. Hin und wieder kommen auch männliche
Vocals zum Einsatz, aber glücklicherweise nicht allzuoft. Die
16 Songs sind alle sehr eingängig (besonders "Bite Me", der
direkt nach dem ersten Hören im Ohr hängen bleibt) und gefallen
mir sehr gut.
Die CD kommt in superfetter Aufmachung mit schönem Digi-Pack
und extrem umfangreichem Booklet, das so dick ist, dass es kaum
in den Digi-Pack reinpasst. Hahaha, auf das Booklet hätte man
aber lieber mal komplett verzichtet, inhaltlich ziemlich
abschreckend der ganze Illuminaten-Quatsch. Das ganze Booklet
dreht sich eigentlich um diese bescheuerte Verschwörungstheorie
und leider nicht kritisch, wie ich gehofft hatte ...