For the Day - Plattenkritiken

For the Day - We want our Coffee black and our Christmas white! - 7" / Band-Homepage / Three Kings Records

Tracklist:

Seite A:
01.) Grey Christmas

Seite B:
01.) Time to share
02.) Bad Scene, everyone's fault

Kritik:

Angefangen hat es mit der Band For the Day eigentlich 1999. Damals war das Ganze
aber eher als Fun-Projekt gedacht. Nachdem man dabei aber viel Spass hatte, überlegte
man sich doch weiter zu machen und somit sind seither schon zwei Longplayer auf
Rockstar Records erschienen. Für Three Kings Records hat man mit dieser Single jetzt
den zweiten Teil der Weihnachts-Serie abgeliefert, und das obwohl die Band nach
eigenen Aussagen nicht viel von Weihnachten hält (was ich nachvollziehen kann).
Musikalisch spielen For the Day eine Mischung aus Punk'n'Roll und Emo, teilweise
auch mit Hardcore-Elementen in den Songs, die sich allerdings sehr im Hintergrund
halten. Mir persönlich gefällt vor allem die kratzige Stimme des Sängers verdammt
gut, obwohl mir auch teilweise die Energie in den Songs fehlt. Passend zum Thema
gibt es bei dem Song "Grey Christmas" Glockenspiel am Ende und mit "Bad Scene,
everyone's fault" findet man auf der B-Seite noch eine Cover-Version von Jawbreaker,
die eigentlich ziemlich gut geworden ist.
Aufmachung der Single geht diesmal auch in Ordnung. Auf dem Beizettel findet man ein
Foto der Band, die Texte der Songs und noch ein paar Erklärungen der Band, wie es zu
dieser Single gekommen ist.





For the Day - Sofa so good - CD / Band-Homepage / Rockstar Records

Tracklist:

01.) Pay cheque (Heritage II)
02.) In your dreams
03.)
Insurance
04.) Patrick the Mole
05.) 28th
06.) Fairy Tale
07.) Coming soon
08.)
Heartbreak Champ
09.) No Home
10.) Town with no river
11.) Bonus

Kritik:

Zur Band-Geschichte und zu den bisherigen Veröffentlichungen der Band habe
ich ja beim obigen Review schon was geschrieben. Nur soviel noch: Das hier
vorliegene Album "Sofa so good" ist das zweite Album der Aachener.
Wie auch bei der Single spielen For the day mit Emo angereicherten Punk'n'Roll,
wobei beim Album mehr Hardcore-Elemente zu finden sind, so dass sich das Ganze
wohl ziemlich gut als Emo-Core bezeichnen lässt. Verzerrte Gitarren, ein schnelles
Schlagzeug und die kratzige Stimme des Sängers zeichnen die Band aus. Aber auch
wie bei der Single fehlt mir auf dem Album auch irgendwie ein Hit. Die Songs sind
zwar alle ganz OK, mehr aber auch nicht. Nach einem Hit sucht man hier vergeblich.
Im Booklet findet man neben den kompletten Texten auch haufenweise Bilder der Band.
Für mich insgesamt ein durchschnittliches Album, das man sich gerne mal anhören kann,
mehr aber auch nicht.