Esclaves Salariés - Plattenkritiken

Esclaves Salariés - Ca augure mal - CD / Fire And Flames / Troika Records

Tracklist:

01.) Poings lacérés
02.) PSC
03.) Je reste fort
04.) Histoire de skinhead
05.) Adolescent
06.) Image parfaite
07.) Insurgées et rebelles
08.) Home sweet home
09.) Dur à battre
10.) Encré dans la peau
11.) Quand merent les légendes
12.) Temps à perdre

Kritik:

Von der Band Esclaves Salariés habe ich bis zu diesem Album
noch nie etwas gehört Die Band kommt aus Montreal und existiert
wohl seit 2001. Ob es in der bisherigen Band-Geschichte noch
andere Veröffentlichungen gibt, weiss ich leider nicht. Der
Longplayer "Ca agure mal" erscheint jedenfalls in Zusammenarbeit
zwischen Fire and Flames und Troika Records.
Musikalisch gibts hier klassischen Street-Punk/Oi. Aggressiver
aber sehr eingängiger Street-Punk mittleren Tempos mit vielen
Chören, Off-Beat-Elementen und einem Sänger, der sich anhört
als hätte er vor den Aufnahmen nochmal schnell eine Stange
Zigaretten am Stück geraucht. Das Ganze ist sehr melodisch
und trotzdem sehr energiegeladen und angepisst. Gesungen wird
übrigens auf Französisch. Wer Vergleiche braucht, sollte sich
an Jeunesse Apatride orientieren, die auch auf Fire And Flames
beheimatet sind. Auch typisch fürs Label sind die linken,
klassenkämpferischen Texte. Wer auf anspruchsvolleren Oi/Street-
Punk steht, sollte sich die Band auf jeden Fall mal anhören.
Aufmachung geht in Ordnung. Im Booklet finden sich die kompletten
Texte der Band, allerdings leider nur auf Französisch. Auf eine
englische Übersetzung hat man verzichtet, was ich sehr schade
finde ...