Dryconditions - Plattenkritiken

Dryconditions - Into the night (black light)- CD / Band-Homepage / 808 Records

Tracklist:

01.) Against panic!
02.) Livers at the Berkeley Bay
03.) Criminal Intentions
04.) Up and running
05.) Having a drink with Martin Luther King
06.) Velvet
07.) Talks about blank shores
08.) Anaemia
09.) Teenage sundown
10.) City Sind Rondo
11.) Meet me at the station
12.) Sparkling elements (Out of rhythm and tune)

Kritik:

Aus Zürich kommen Dryconditions, von denen ich - auch wenn
es die Band bereits seit 10 Jahren gibt - noch nie etwas
gehört habe. In diesen Jahren hat die Band wohl bereits
zwei Longplayer und eine Split 7" mit Yfere veröffentlicht.
Fünf Jahre nach dem zweiten Album hat man jetzt ein neues
Label gefunden und legt den dritten Longplayer nach.
Im Promo-Schreiben des Labels wird die Musik als Post-Hardcore
bezeichnet, dem würde ich so aber nicht unbedingt zustimmen.
Bei einigen Songs ("Velvet" oder "Anaemia") trifft das zwar zu,
oftmals bewegt sich die Band musikalisch aber eher in den
Bereichen Pop-Punk, Emo oder gar Indie. Allerdings bleibt
auch festzuhalten, dass die Punk-Einflüsse in den meisten
Songs deutlich zu hören sind, also lasst euch von den Begriffen
Emo oder Indie nicht abschrecken. Die zwölf Songs sind wirklich
sehr abwechslungsreich und besitzen viele schöne und eingängige
Melodien. Das ein oder andere Mal kommt übrigens auch ein Piano
und ein Synthesizer zum Einsatz.
Die CD kommt im Digi-Pack mit etwas ungewöhnlichem Cover-Artwork
und einem schön gestalteten Textblatt, in dem sich die kompletten
Songtexte befinden.