Driving the Salt - Plattenkritiken

Driving the Salt - The ghosts stopped watching - CD / Band-Homepage / Striving for Togetherness Records

Tracklist:

01.) The tyrants are still not dethroned
02.) The ghosts stopped watching
03.) Aftertaste
04.) Death of a generation
05.) Schinabeck and Walinowski
06.) Robotnics
07.) 09/11 runners
08.) I hate the kids
09.) Sputnik Shock
10.) The dawning of the days when darkness starts to prevail

Kritik:

Wirklich lange gibt es die Band Driving the Salt aus Straubing noch nicht.
Gegründet wurde die Band im Jahr 2001. Seither gab es wohl einige Besetzungs-
wechsel bei der Band und irgendwann ist auch die erste Demo-CDr erschienen.
Der erste Longplayer der Band ließ dann auch nicht lange auf sich warten und
erblickt jetzt bei Striving for Togetherness Records das Licht der Welt. Die
Vinyl-Version ist übrigens bei Fields of Hope Records erschienen.
Musikalisch gibt es hier, wie man es bei dem Label auch gewohnt ist, Old-School
Hardcore ganz im Sinne der 80er. Ein paar nette Melodien, aber trotzdem noch
jede Menge Wut und Energie. Schön nach vorne treibender Hardcore, ohne Proll-
Gehabe, wie man ihn heute leider nur noch viel zu selten finden kann. Textlich
geht es sowohl um persönliche, als auch um politische Themen und größtenteils
sind die Texte auch wirklich gut gelungen. Einzig der Text zu "09/11 runners"
nervt mich. Für mich kommt der Songs einfach so rüber, dass die Amis an den
Terroranschlägen wohl selbst schuld sind. Hier verliert man leider kein Wort über
die islamistischen Spinner, die diesen Anschlag initiiert haben und für den Tod
von mehreren Tausend Zivilisten auf jeden Fall auch Kritik verdient haben.
Meiner Meinung nach eine stark vereinfachte Sichtweise.
Die Aufmachung der CD ist auf jeden Fall auch super gelungen. Im Booklet findet
man neben ein paar Fotos auch die kompletten Texte der Platte.
Außer meiner Kritik zu dem Song "09/11 runners" ein gelungenes Debüt-Album, das
ich jedem der auf Old-School Hardcore steht, weiterempfehlen kann.





Driving the Salt / Static 84 - Split - MCD / Band-Homepage / Striving for Togetherness Records

Tracklist:

Driving the Salt:
01.) Suicide Mission
02.) Black Eyed Romeos
03.) Hearses Crossing

Static 84:
04.) Give away the last remaining
05.) My Revenge
06.) That one time it counts

Kritik:

Diese Split-CD teilen sich die beiden Old-School-Hardcore Bands, Static 84
aus Regensburg und Driving the Salt aus Straubing.
Driving the Salt dürften einigen unter euch vielleicht schon durch ihren ersten,
sehr gelungenen Longplayer "The ghosts stopped watching" der auch auf Striving
for Togetherness Records erschienen ist, bekannt sein. Musikalisch hat sich die
Band seit dem Longplayer etwas weiterentwickelt. Die Geschwindigkeit der Songs
wurde etwas gedrosselt, trotzdem strotzen die Songs nur so vor Energie. Schöner
Old-School-HC, klingt als würde er direkt aus den 80ern kommen. Sehr schön
gefällt mir hier auch, dass die Band durchaus auch verdammt eigenständig klingt,
was bei vielen Bands die sich dem 80er HC verschrieben haben ja nicht immer der
Fall ist.
Den zweiten Teil der Split-CD bilden Static 84. Static 84 existierten zwischen
den Jahren 1997 und 2001 und haben in dieser Zeit eine Maxi-CD, eine 7"-Single
und einen Longplayer veröffentlicht. Für die 3 hier vorliegenden Songs und
zwei Live-Shows hat sich die Band nochmal zusammen getan. Musikalisch gehts
auch hier etwas in die Hardcore-Richtung, allerdings sind Static 84 wesentlich
langsamer, düsterer und auch Rock-lastiger als Driving the Salt. Obwohl die
Songs meiner Meinung nach etwas zu lasch rüberkommen und an manchen Stellen die
nötige Energie etwas fehlt, gefallen mir auch diese 3 Songs recht gut. Trotzdem
zählen für mich Driving the Salt definitiv zu den Gewinneren dieser Split-CD.
Auch die Aufmachung der CD geht in Ordnung. Im Booklet findet man neben ein paar
Live-Fotos der beiden Bands auch die kompletten Texte der Songs.




Driving the Salt - Tell-Tale Hearts (2002 - 2009) - CD / Band-Homepage / Down The Drain Records

Tracklist:

01.) An Introduction To Our Existence
02.) Anthem For A Nation That Suffers From Self-Delusion
03.) The Bride, The Groom And The Sad Ending Of A Love Story
04.) Carreer Ambitions And Fake Convictions
05.) Another Breath From A Forgotten Culture
06.) A Sincere Goodbye
07.) The Tyrants Are Still Not Dethroned
08.) The Ghosts Stopped Watching
09.) Aftertaste
10.) Death Of A Generation
11.) Schinabeck And Walinowski
12.) Robotnics
13.) 09/11 Runners
14.) I Hate The Kids
15.) Sputnik Shock
16.) The Dawning Of The Days When Darkness Starts To Prevail
17.) Suicide Mission
18.) Black-Eyed Romeos
19.) Hearses Crossing
20.) Our Strongest Weapon
21.) Sputnik Shock
22.) Our Strongest Weapon
23.) The Showlights
24.) The Hands That Make Me Choke

Kritik:

Nach einem gelungenen Debüt-Album im Jahr 2004 und einer
Split EP mit Static 84 ein Jahr später, lösten sich Driving
the Salt 2006 oder 2007 auf. Rund zwei Jahre später hat die
Band wohl wieder zusammengefunden und arbeitet an einem neuen
Longplayer, der Ende 2010 erscheinen soll.
Bis dahin gibts erstmal die hier vorliegende Compilation namens
"Tell-Tale Hearts (2002 - 2009)". Wie die Jahreszahlen im Titel
der CD schon vermuten lassen, handelt es sich hierbei um eine
Zusammenstellung aller bisher veröffentlichter Songs der Band.
Neben dem ersten Album, der Split-EP und dem Demo aus dem Jahr
2002 gibts hier allerdings auch noch sechs komplett neue Songs,
die schonmal als Vorgeschmack auf das kommende Album dienen.
Musikalisch gibts hier 24 leicht metallische Hardcore-Kracher,
die nach Ende 80er / 90er klingen. Teilweise im oberen Tempo-
Bereich, oftmals aber auch im Mid-Tempo erinnert mich die Musik
etwas an Revelation Records Veröffentlichungen im oben genannten
Zeitraum, wie bspw. Battery erinnert, vor allem wenn die Refrains
mit Gang-Shouts kommen. Super finde ich hier übrigens, dass kein
zu starker Metal-Einfluss zu hören ist, stattdessen gibts 100%
druckvollen Hardcore mit guten Melodien und einem gewissen
Abwechslungsreichtum. Ich bin jedenfalls gespannt auf das für
Ende des Jahres angekündigte Album.
Aufmachung geht auch in Ordnung. CD kommt inkl. umfangreichem
Booklet, in dem sich die kompletten Songtexte sowie ein recht
umfangreicher Text zur Bandgeschichte befinden.