Dean Allen Foyd - Plattenkritiken
Dean Allen Foyd - Road to atlas CD / Band-Kontakt / Crusher Records

Tracklist:

01.) Sadness of mankind
02.) Insects
03.) Leave me be
04.) HWY Lost (revisited)
05.) Road to atlas

Kritik:

Dean Allen Foyd kommen aus Schweden und existieren erst
seit ein paar Jahren. Im März 2012 erschien der erste
Longplayer der 4-köpfigen Band, knapp ein Jahr später
gibts mit der EP "Road to atlas" (die mit 23 Minuten für
eine EP recht lange ist ...) Nachschlag. Erscheinen wird
das gute Stück nur auf Vinyl in Form einer 10".
Für mich ist die hier vorliegende EP die erste Brührung
mit den Schweden und irgendwie hatte ich mir doch mehr
erwartet, nachdem ich die letzte Veröffentlichung auf
Crusher Records - die Spiders CD - hart abgefeiert habe
und bei Dean Allen Foyd mit etwas ähnlichem gerechnet
hatte. Zwar gibts auch hier einen starken 60er/70er
Einschlag, allerdings bewegt man sich hier irgendwo
zwischen Psychodelic-Rock, Blues und Spacerock mit Orgel
und viel Gitarrengefrickel. Neben den genannten Einflüssen
gibts auch einen Stoner-Einschlag. Wer auf früher Pink Floyd,
Hawkwind und natürlich Jimmy Hendrix steht, sollte hier wohl
mal ein Ohr riskieren. Genau in diese Richtung geht das Ganze
nämlich und nicht nur von der musikalischen Seite, sondern
auch von der Aufmachung des Ganzen könnte die Platte vor
40 oder 50 Jahren erschienen sein ... ist sie aber nicht!