Dead To Me - Plattenkritiken

Dead To Me - Cuban Ballerina - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Don't Lie
02.) By the throat
03.) Still heartbeat
04.) Something new
05.) Special professional
06.) Cause of my anger
07.) Splendid Isolation
08.) Writing letters
09.) True intentions
10.) Goodbye regret
11.) Visiting day

Kritik:

Zwar existieren Dead To Me erst seit 2003, die Band-
Mitglieder sind aber definitiv keine Unbekannten mehr.
Kurz nach dem Ende von One Man Army, starteten deren
beiden Gründungsmitglieder Jack und Brandon eine neue
Band namens Dead To Me. Mit dabei ist außerdem der
Fat Wreck Mitarbeiter Tyson, welcher bei Western Addiction
Bass spielt. Soweit ich weiss handelt es sich bei "Cuban
Ballerina" um den ersten Longplayer.
Dead To Me bieten auf ihrem ersten Album 11x schön
melodischer Punk-Rock, der seine Einflüsse in den 80ern
hat. Das Ganze kommt sehr spielfreudig und powervoll daher,
trotzdem sind die Songs immer voll schöner Melodien, wie
das auch schon von One Man Army bekannt ist. Ansonsten
würde ich die Band musikalisch irgendwo zwischen den
Buzzcocks und den Stiff Little Fingers einordnen. Dead
To Me besitzen zusätzlich zwei Sänger, was sich wirklich
sehr gut anhört. Textlich bewegt sich die Band zwischen
persönlichen (bspw. "Still heartbeat") und politischen
(bspw. "Don't Lie"). Unterm Strich bleibt ein gelungenes
Debüt-Album, welches mir sehr zusagt.
Sehr ansprechend kommt auch die Aufmachung daher. Im schick
gestalteten Booklet mit diversen Zeichnungen gibt es die
kompletten Texte sowie Fotos der einzelnen Band-Mitglieder.



Dead To Me - African elephants - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) X
02.) Modern muse
03.) Nothin runnin through my brain
04.) A day without a war
05.) Bad friends
06.) Liebe Liese
07.) Cruel world
08.) 3 chord strut
09.) California sun
10.) Fell right in
11.) I dare you
12.) Tierra del Fuego
13.) Blue

Kritik:

Zur Geschichte und Zusammensetzung von Dead To Me muss ich
nicht mehr viel schreiben, das könnt ihr alles weiter oben
bei der letzten Plattenkritik zu "Cuban Ballerina" nachlesen.
Seit ihrem Debüt-Album sind drei Jahre vergangen und mit
"African elephants" gibts jetzt den Nachfolger.
Musikalisch zeigen sich Dead To Me hier nochmal um einiges
abwechslungsreicher als beim ersten Longplayer. Neben
melodischem Punk-Rock, Garage und 77er-Punk gibts auf
"African elephants" u.a. auch Dub- und Reggae-Einflüsse
(gleich beim ersten Song "X"). Aber nicht nur zwischen den
verschiedenen Genres wird gewechselt, auch die Geschwindigkeit
der Songs variiert. Prägend für den Sound sind natürlich auch
die beiden Sänger, die für zusätzliche Abwechslung sorgen.
Beim letzten Review habe ich die Band musikalisch mit Buzzcocks
und Stiff Little Fingers verglichen, was durch die schönen
Melodien immer noch zutrifft, aber diesmal würde ich - wegen
dem hohen Abwechslungsreichtum und den Dub-Einflüssen - noch
The Clash hinzufügen. Und als Anpieltipp nenne ich mal den
richtig eingängigen Song "Cruel world".
Wer hier den typischen Fat Wreck Melodycore erwartet, wird
sicherlich etwas überrascht sein, trotzdem solltet ihr hier
mal reinhören.