Dead Poetic - Plattenkritiken

Dead Poetic - Vices - CD / Fierce Panda Records

Tracklist:

01.) Cannibal vs. Cunning
02.) Lioness
03.) Self-Destruct & Die
04.) Narcotic
05.) In Coma
06.) Long Forgotten
07.) Pretty Pretty
08.) Sinless City
09.) Victim
10.) Paralytic
11.) Animals
12.) Crashing Down
13.) Copy of a Copy
14.) Vices

Kritik:

Die Band Dead Poetic existiert seit ca. fünf bis sechs Jahren und
veröffentlichte ihren ersten Longplayer 2002 auf Solid State Records.
Zwei Jahre später erschien ein weiterer Longplayer und kurz darauf
brach die Band komplett auseinander. Nach drei Jahren scheint die
Band jetzt wieder zusammengefunden zu haben und legt einen neuen
Longplayer auf dem Major Century Media vor.
Böse Zungen würden den musikalischen Wandel der Band auf den Major-
Deal zurückführen. Jedenfalls paarte die Band auf ihren bisherigen
Releases Screamo- und Emo-Elemente mit rockigen Tönen. Auf dem neuen
Longplayer sind die Screamo-Einflüsse scheinbar komplett verschwunden
und dafür wurde das Ganze wesentlich rockiger und ist natürlich auch
glatter produziert. Würde den Sound jetzt als 90er Alternative- bzw.
Indie-Rock mit Emo-Einflüssen bezeichnen. Dazu gibts viel Melodie
und kaum Kreisch-Gesang, sondern meist cleanen Gesang. Absolut nicht
meine Mucke ... ich finde das Album schrecklich und muss schon nach
der Hälfte der Songs entnervt die CD aus dem Player nehmen. Hätte
die Band lieber mal die Screamo-Elemente ausgebaut und nicht ganz
darauf verzichtet.