The DeRita Sisters - Plattenkritiken

The DeRita Sisters - My Bad! - CD / Plastic Bomb Records

Tracklist:

01.) Homohawk
02.) Rat you out
03.) Tomorrow was yesterday
04.) You don't know anything
05.) Middle East war talks
06.) We don't pose
07.) Pushed down the stairs
08.) One hour of hapiness
09.) American Swastika
10.) Reversal of Torture
11.) He don't pull the birds no more
12.) War stories
13.) Trophy wife
14.) 8000 Miles
15.) Daddy's little fatty
16.) Cedric soft
17.) Ant Farm
18.) Shitkicker
19.) Something from nothing
20.) My Bad
21.) Bonus Track: Wired up (Featuring Monkey)

Kritik:

Endlich gibt es mal wieder ein neues Lebenszeichen der DeRita Sisters. Und diesmal auch
auf einem neuen Label und zwar auf Plastic Bomb Records.
Wer die DeRita Sisters kennt, weiss das sie geilen 77 Punk-Rock mit viel Melodie und
lustigen Texten spielen. Und wer die DeRita Sisters kennt weiss auch, dass sie eigentlich
keine schlechte Platte abliefern. So ist das auch wieder beim neuen Album. Geiler 77-Punk,
wie man ihn von den DeRita Sisters gewohnt ist wird hier in 21 Songs runtergehauen, dass
man die CD eigentlich überhaupt nicht mehr aus der Anlage nehmen will. Soweit gibts eigentlich
nichts an der CD auszusetzen. Das einzige was mich an dieser CD irgendwie nervt ist der
Gesang. Der kommt mir viel zu leise rüber, so dass er bei manchen Titeln sogar fast überhört
wird.
Aber auch trotz diesem kleinen Problem liefern die DeRita Sisters mal wieder ein super
Album ab, das ich jedem nur empfehlen kann.





The DeRita Sisters - The great Satan - CD / Trash2001 Records / Knock-Out Records / Cargo Records

Tracklist:

01.) Bombarded by Sound
02.) Tonight at Midnight
03.) Heino Says
04.) Born without a punkrock name
05.) One last Pogo
06.) V-Boy Riot!
07.) One of those days
08.) Remember me?
09.) I don't wanna go to the turkish prison
10.) Pussycat Punk
11.) Hate City
12.) Just another Love Song
13.) 3.2 Beer
14.) The smile left her face
15.) Billy no mates
16.) Clash Reunion
17.) We are the DeRita Sisters
18.) The Death of all Hope
19.) Butterface
20.) The great Satan

Kritik:

Das die DeRita Sisters eine der aktivsten, wenn nicht sogar die aktivste Punk-Band überhaupt
sind, dürfte wohl den meisten unter euch schon bekannt sein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1992
kommt mit diesem Album bereits der 18. (!!!) Longplayer der Band raus. Das muss ihnen erst mal
jemand nachmachen. Ganz klar dürfte hierbei aber auch sein, dass hier auch immer mal wieder
was schlechtes dabei war.
Ganz anders ist das aber bei dem neuen Album. Super 77er Punk-Rock ganz im Stil von Social
Distortion, der einfach nur Spass macht, und das soll er auch. Schönes Gitarrenspiel in kurzen
und prägnanten Songs und somit findet man auf dem neuen Longplayer der Jungs aus Los Angeles
auch wieder 20 klasse Punk-Rock Songs, die verdammt gut rein gehen.
Auch wenn die Band politische Themen größtenteils aus den Songs raus hält, dürfte wohl schon
beim betrachten des Covers klar sein, dass sich die Jungs trotzdem ihren Kopf machen und sich
eindeutig positionieren. Ansonsten steht in den Songs aber meist der Spass an ersten Stelle und
das ist ja auch nicht schlecht. Songs wie "Born without a Punk-Rock Name" oder "Heino Says"
lassen den Hörer immer wieder schmunzeln.
Aufmachung ist auch in Ordnung. Im Cover findet man alles Lyrics zu den Songs und auch noch ein
paar Fotos.
Für mich ist das neue Werk wohl eine der besten Veröffentlichungen der Bands bisher.





DeRita Sisters / Cockroach Candies - Split - 7" / Trash2001 Records / Knock-Out Records / Cargo Records

Tracklist:

Cockroach Candies
01.) Kit Kat Boy
02.) Truman Show
03.) Friday Night

DeRita Sisters:
01.) Hate City
02.) Fuckmobile
03.) Faster

Kritik:

Hier handelt es sich wohl um ein Hochzeitsgeschenk vom Paul (Trash2001 Records) an beide Bands.
Mark von den DeRita Sisters und Silvie von den Cockroach Candies wollen nämlich (oder habe
vielleicht schon) heiraten.
Die Cockroach Candies mit ihrer Frontfrau Silvie Pussycat (dürfte einigen unter euch vom Plastic
Girl her bekannt sein) spielen melodischen, einfachen Punk-Rock, der teilweise an die Ramones
erinnert und das hier ist ihr Debüt auf Vinyl. Beim ersten Song "Kit Kat Boy" gehen mir die ganzen
"Aaahhhs" und "Ooohhhs" im Hintergrund mit der Zeit auf die Nerven, aber die anderen beiden Songs
sind gut gelungen.
Die DeRita Sisters dürften ja wohl jedem bekannt sein, da sie ja alle paar Monate eine neue
Veröffentlichung am Start haben. Ganz kurz nach dem Erscheinen ihres neuen Longplayers "The great
Satan" gibt es hier schon wieder eine neue Veröffentlichung. Der ersten Song "Hate City" ist schon
auf dem aktuellen Longplayer mit drauf, die anderen beiden Songs sind neu und unveröffentlicht.
Für diejenigen unter euch, die die DeRita Sisters noch nicht kennen, denen sei gesagt, dass sie
schnellen Punk-Rock spielen, der dir mächtig den Arsch aufreisst und ohne Schnick-Schnack einfach
nur nach vorne treibt. Und das können die Jungs auch wirklich gut, was man an den drei Songs hier
gut sehen kann.
Bleibt also nur noch zur Hochzeit zu gratulieren und wie es der Paul so schön ausdrückt: "Na auf
die kleinen Punkrocker die daraus entstehen könnten sind wir gespannt ;-)".





DeRita Sisters - Dead Punks Live - CD / Band-Homepage / Kotumba Records

Tracklist:

01.) Intro
02.) Bombarded by sound
03.) Tonight at midnight
04.) We don't pose
05.) One hour of happiness
06.) Ant Farm
07.) Butterface
08.) I-Tie 69
09.) Last gasp of youth
10.) Billy no mates
11.) War Stories
12.) Born without a punkrock name
13.) One last pogo
14.) Gravy train
15.) Lockdown
16.) You don't know anything
17.) Lynyrd Skynyrd has risen from the grave
18.) Punkrocknonstop
19.) The smile left her face
20.) Whore stories
21.) Drive thru screw
22.) Remeber me?
23.) I don't wanna go to the turkish prison
24.) I'm growing
25.) Hat City USA
26.) 8000 Miles
27.) V-Boy Riot
28.) '77 forever
29.) One of those days
30.) Kicked out of my room
31.) Nobody cares
32.) The great satan
33.) Homohawk
34.) Rat you out
35.) Fascist dictator
36.) Sloppy Joe
CD-Bonus-Tracks:
37.) The Ropey Shags - God's gift to women
38.) DeRita Sisters '77 - Top of the Pops
39.) Cockroach Candies - Suck the pogo girls
40.) Toe Jam Queens - You nerve me
41.) The Lurkers - Freak Show (Live)

Kritik:

Die DeRita Sisters dürften durch ihre unzähligen Veröffentlichungen den
meisten unter euch zumindest vom Namen her bekannt sein. Wenn ich momentan
auf dem aktuellen Stand bin, dürfte es 18 Longplayer von ihnen geben
und auch sonst noch unzählige Veröffentlichungen. Hier gibt es auf jeden
Fall mal wieder eine neue Live-Scheibe von ihnen.
Musikalisch spielen die DeRita Sisters sehr netten 77er Punk, der
allerdings total energiegeladen ist, was vor allem durch diese Live-
Aufnahmen nochmal hervorgehoben wird. Live ist die Band auf jeden Fall
nochmal einen Tick schneller als im Studio und das bekommt man auf dieser
Platte ganz gut zu hören. Dazu gibts dann noch viele schöne Melodien und
einprägsame Refrains. Aufgenommen wurde die Platte übrigens im Benrather
Hof in Düsseldorf und zwar im Jahr 2003. Meiner Meinung nach vor allem für
Leute die die DeRita Sisters noch nicht kennen ein guter Einstieg. Songs
gibts hier auf jeden Fall aus den kompletten Schaffensjahren der Band. Die
Live-Energie wurde hier auf jeden Fall gut auf Platte gebannt. Was mich
allerdings etwas nervt sind die teilweise ziemlich blöden Ansagen der Band
(z.B. beim Song "Fascist Dictator").
Kritik gibts auch für die Aufmachung der Platte. Meiner Meinung nach ist
die CD recht lieblos aufgemacht, was das nur 2-seitige Booklet beweist.
Wirklich viele Infos findet man da nicht.





DeRita Sisters - PunkRockNonStop - CD / Band-Homepage / Kotumba Records

Tracklist:

01.) Homohawk
02.) Rat you out
03.) We don't pose
04.) One hour of happiness
05.) Ant Farm
06.) War stories
07.) Drive thru screw
08.) You don't anything
09.) Lockdown
10.) PunkRockNonStop
11.) Last gasp of youth
12.) Whore stories
13.) Billy Wank and Bobby Toss
14.) McShit
15.) Wino a Go-Go
16.) I-Tie 69
17.) He don't pull the birds
18.) Lynyrd Skynyrd
19.) 8000 Miles
20.) You nerve me
21.) Gravy train
22.) Middle east war talks
23.) 77 forever
24.) Nobody cares
25.) V-Boy Riot!
26.) Kicked out of my room
27.) United States of the World
28.) Chop her head off
29.) Sloppy Joe
30.) 1 - 2 - Fuck You

Kritik:

Und schon wieder ein neues Live-Album der sehr aktiven Band. Auch diesmal
wurde ein Auftritt in Deutschland mitgeschnitten, allerdings in Berlin im
Wild at Heart.
Musikalisch muss ich nichts mehr zu der Band sagen, wurde alles in den
vorherigen Reviews schon beschrieben und es hat sich seither nichts geändert.
Allerdings frage ich mich, wieso das gleiche Label zwei Live-Alben von der
gleichen Band veröffentlicht, zumal sich auch die Songs größtenteils
überschneiden. Kann ich wirklich nicht ganz nachvollziehen. Mir persönlich
gefällt das andere Live-Album besser und ich glaube kaum dass sich jemand
von euch beide Live-Alben kaufen wird. Wenn ihr ein Live-Album der DeRita
Sisters wollt, dann holt euch am besten das andere. Das hier ist zwar auch
recht nett, auf dem anderen sind allerdings mehr (und meiner Meinung nach
auch bessere) Songs drauf.
Kritik gibts auch hier wieder für die recht dürftige Aufmachung. Im 2-seitigen
Booklet findet man nur ein Foto von jedem Band-Mitglied und die Abbildungen
von den letzten 4 Alben ... ansonsten gibts im Booklet keine Infos.





DeRita Sisters - Get off my property - CD / Band-Homepage / Trash 2001 Records

Tracklist:

01.) The angle of the dangle
02.) Get off my property
03.) Jungle Hell
04.) Girls gone wild
05.) Jungle Hell
06.) It's alive!
07.) Best good thing
08.) The code of silence
09.) Drug War
10.) Gillian Anderson
11.) Black Market Baby
12.) School Free Drug Zone
13.) Gas Light
14.) Dark Eyes of London
15.) I wanna pogo
16.) Torture
17.) I don't want to remember
18.) Trouble in the shithouse
19.) I passed for white
20.) Hands of a stranger
21.) David Morningwood
22.) Twist of the knife
23.) Punkrock Jihad!
24.) The sag of the bag
CD Bonus Track:
25.) Learning German. Lesson One

Kritik:

Was soll man zu den DeRita Sisters noch sagen?? Definitiv die aktivste Band
überhaupt, denn das hier ist (falls ich mich nich verzählt habe) das 19. Album
seit ihrer Gründung im Jahr 1992. Die ganzen Live-Scheiben, Singles und Split-
Singles sind da natürlich noch nicht dazugezählt. Mit Trash 2001 Records, hat
man jetzt aber wohl ein Label in Deutschland gefunden, das hier ist jetzt schon
der zweite Longplayer in Folge auf dem Label.
Musikalisch hat sich auch zu diesem Longplayer nichts geändert. Nach wie vor
gibts schnellen und verdammt melodischen Punk-Rock mit 77er Anleihen. 24 kurze
und prägnante Songs. Und dabei sind verdammt viele Ohrwürmer, die schon nach
dem ersten Hören im Ohr bleiben, wie beispielsweise "Get off my property", "Jungle
Hell", "The code of silence", "Hands of a stranger" oder "I wanna pogo" um nur
mal ein paar zu nennen. Was ich allerdings ziemlich peinlich finde ist der letzte
Bonus-Track "Learning German: Lesson One" ... den hätte man sich auf jeden Fall
sparen können.
Aufmachung der CD geht in Ordnung, Vor allem die geniale Zeichnung auf dem Cover.
Im aufklappbaren Booklet findet man neben ein paar Bildern der Band auch die
Texte der Songs.