Das Oath - Plattenkritiken

Das Oath - Das Oath - CD / Band-Homepage / DimMak

Tracklist:

01.) You will never never never never know me
02.) Quicklime
03.) Stand atop the precipice and give the boulder a tap
04.) Tightened, solidified, cracking
05.) Whim
06.) Occupant / Applicant
07.) Only us fakes get all the breaks
08.) Don't leave anything anywhere it will disappear
09.) Mouldering

Kritik:

Das Oath kommen zur Hälfte aus New York, zur anderen Hälfte
aus den Niederlanden. Die Band gründete sich im Jahr 1999
und hat in den bisherigen 7 Jahren ihres Bestehens eine 7",
eine Split 7", eine 9", eine 10", einen Longplayer und eine
einseitig bespielte 12" veröffentlicht. Hier kommt jetzt
die neue Mini-LP der Band.
Gleich mit dem ersten Song bricht ein heftiges Hardcore-Gewitter
über dem Hörer/der Hörerin aus. Extrem schneller, chaotischer,
überdrehter und verdammt trashiger Hardcore gepaart mit Noise-
Elementen. Schon mit dem ersten Song wird Vollgas gegeben und
bis zum letzten Song geht man auch nicht mehr vom Gaspedal runter.
Die Songs sind alle extrem energiegeladen und prügeln heftig nach
vorne. Wow, ich bin wirklich sehr begeistert von der Platte. Die
Band beweist eindeutig, dass sie nicht nur eine geile Live-Band
ist, sondern ihre Live-Energie auch auf Platte festhalten kann.
Wer auf chaotischen Hardcore steht, für den/die führt kein Weg
an Das Oath vorbei.
Aufmachung ist zwar ganz nett geworden, richtig schlau werde ich
daraus aber nicht. Im recht dicken Booklet findet sich auf jeder
Seite das gleiche Bild von diversen Blumen, lediglich auf der
letzten Seite finden sich die Texte, die allerdings leider kaum
lesbar sind. Naja, was solls ... die Platte rockt jedenfalls ohne
Ende und das ist was zählt ;-)