Cypher - Plattenkritiken

Cypher - Darkday Carnival - CD / Band-Homepage / Rusty Cage Records

Tracklist:

01.) Fortune My Foe
02.) Handful Of Darkness
03.) Nailed To Redemption
04.) Rape The Willing
05.) Statues Of Flesh
06.) Make Thick My Blood
07.) Intersection Of Constraints
08.) Forward Devolution
09.) Feast
10.) Whoring The Land
11.) Maggotnation

Kritik:

Auffallend das aufwändige "Promo-Package" zu CYPHER. Neben
der üblichen Bandbeschreibung gibt es die CD im (VÖ?)-Digipack
sowie ein Hochglanz-Faltblatt und Label-Aufkleber. Durchaus
ansehnlich.
Der erste Track von "darkday carnival" ballert dann auch gleich
gut los, als Referenzen werden schließlich keine geringeren als
Morbid Angel, Slayer und Meshuggah genannt. Dabei erweisen sich die
vier Niederländer - welche mir bis dato völlig unbekannt waren -
als fähige Musiker. Das ganze ist zudem sehr dicht produziert und
wirklich "laut". Der Sound weckt bei mir sofort Assoziationen an
große Festivalbühnen, wo ich mir CYPHER gut vorstellen kann. Für
ein Debutalbum werden hier gute, solide Songs dargeboten, d.h.
gute, eingängige Gitarrenriffs und "brutaler" sich oft überschneidender
"Growl"-Gesang.
Mich persönlich berührt "darkday carnival" aber dennoch nicht wirklich,
greife ich, wenn ich solchen Sound hören will doch eher zu den "Originalen".
Freunde neuerer Metal(-core)veröffentlichungen sollten sich CYPHER aber
auf keinen Fall entgehen lassen!