Cult of Luna - Plattenkritiken

Cult of Luna - Somewhere along the highway - CD / Band-Homepage / Earache

Tracklist:

01.) Marching T The Heartbeats
02.) Finland
03.) Back o Chapel Town
04.) And With Her Came The Birds
05.) Thirtyfour
06.) Dim
07.) Dark City Dead Man

Kritik:

Die siebenköpfigen CULT OF LUNA aus Schweden bringen mit "Somewhere
along the Highway" ihr viertes Album auf den Musikmarkt. Die
Musikrichtung ist im Groben wohl den momentan "hippen" Genres Doom,
Slowcore oder Sludge zuzuordnen - wie auch immer...
CULT OF LUNA bauen stille, beinahe meditative, komplexe Klangwelten auf,
um dann in einzelnen gewaltigen Ausbrüchen für kurze Zeit in härtere
Gefilde zu wechseln. Etwas später folgt dann wieder eine ruhige
Passage. Diese Songstruktur mag bekannt vorkommen, wird aber geschickt
variiert, um nicht allzu schnell langweilig zu werden. Der Gesang deckt
das Spektrum von leisem, cleanen Gesang bis zu "Hatebreed"-artigem
Metalcoregegröl ab.
Auch wenn ich mich mit derartiger Musik noch nicht viel
auseinandergesetzt habe, muss ich dem Album ein hohes Maß an
Kreativität, Emotionalität und Sinn für Atmosphäre zusprechen. Die Band
dürfte mit dem, was sie hier produziert hat, innerhalb ihres Genres zu
den besten zählen.
Die Aufmachung und Texte kann ich nicht bewerten, da ich die CD bis
jetzt nur im Promo-Pappschuber zu Gesicht bekommen habe. Noch etwas
anderes: Der ganze erste Eindruck wird schon sehr dadurch gestört, dass
beinahe jede Minute eine "Promo-Ansage" kommt - etwas weniger hätte es
da sicher auch getan...