Crowpath - Plattenkritiken

Crowpath - Red on Chrome - CD / Band-Homepage / Earache

Tracklist:

01.) Hellbound
02.) Like flies to flames
03.) Protected by Judas
04.) The suburban plague
05.) XIII
06.) Bastard City
07.) Red on Chrome
08.) Kings among cockroaches
09.) Slipping
10.) Where Jack Jawless lives
11.) The precise art of knives
12.) Phrases
13.) Clean

Kritik:

Crowpath kommen aus Schweden und existieren seit 1997. In dieser Zeit
hat die Band ein paar Demos, eine 7", eine Split 7" und eine 5"
veröffentlicht. Die früheren Releases gibts wohl auch auf einer
Discography CD. Dieser Longplayer wurde ursprünglich via Willowtip
Records veröffentlicht und wird jetzt über Earache auch endlich
in Europa vertrieben.
Geboten bekommt man hier 13 Songs irgendwo zwischen Metalcore und
Grind. Brutaler und chaotischer Metal-Grindcore, der es wirklich in
sich hat und schon ab dem ersten Song richtig nach vorne brettert.
Dazu gibts immer mal wieder ein paar Breaks und Tempo-Wechsel.
Also auch technisch ein verdammt gelungenes Album. Wer auf typische
Relapse Bands steht, der wird diese Band lieben. Ich bin auf jeden
Fall sehr begeistert von dem Album.
Die Aufmachung geht natürlich auch in Ordnung. Im aufklappbaren
Booklet findet man die kompletten Texte. Insgesamt also eine
verdammt gelungene Veröffentlichung.





Crowpath - Son of Sulphur - CD / Band-Homepage / Earache

Tracklist:

01.) Candles and Kerosene
02.) The Will to Burn
03.) Chased, Caught and Charged
04.) Pigeonsmasher
05.) Children of Boredom
06.) Self Destructive Pessimist
07.) Seed of Arson
08.) Picked Clean
09.) The Lycanthrope
10.) Scab Coated Attraction
11.) Lights Out, Left for Dead
12.) End in Water

Kritik:

"Son of Sulphur" ist nach "Red on Chrome" das zweite Album von
CROWPATH aus Schweden. Textlich handelt es sich um eine Art
Konzeptalbum: Beschrieben werden die Fantasien/Taten eines Pyromanen.
Durchaus guter Einfall, wie ich finde...
Hinterlegt werden die Stücke von einem komplexen Gemisch aus technischem
Deathmetal und Grindcore. Auch wenn beim ersten Hören noch nicht alles
aufgenommen bzw. verarbeitet werden kann, bleiben durchaus einige Riffs
im Gehör hängen und auch cleane oder langsame Passagen helfen, dem
Ganzen eine Struktur zu geben. Somit läuft der Hörer nicht Gefahr,
sich im Riff-Chaos zu verlieren und kann sein Interesse für die Musik
über die Spieldauer von knapp 34 min durchaus halten. Darüber hinaus
ist die Scheibe sehr gut produziert (klar, wenn sie auf Earache
erscheint...), was den Zugang erleichtert. Das Coverartwork geht
durchaus klar, hebt sich aber, wie ich meine, auch nicht besonders
hervor.
Insgesamt haben CROWPATH mit "Son of Sulphur" also ein sehr aggressives,
gutes Album eingespielt, welches Fans dieser Stilecke auf jeden Fall
antesten sollten.