Crime in Stereo - Plattenkritiken

Crime in Stereo - Crime in Stereo is dead - CD / Band-Homepage / Bridge Nine

Tracklist:

01.) XXXX (The first thousand years of solitude)
02.) Third atlantic
03.) ... but you are vast
04.) Animal pharm
05.) Small skeletal
06.) Unfortunate tourists
07.) Nixon
08.) Vicious teeth
09.) Almost ghostless/above the gathering oceans
10.) Orbiter
11.) Choker

Kritik:

Kurzzeitig war aus Crime in Stereo Kreisen zu vernehmen,
dass sich die Band auflöst, was wohl für ein paar Monate
auch geschehen ist. Nach ihrem zweiten Longplayer im Jahr
2006 und einer langen Tour schien die Luft raus zu sein.
Jetzt meldet sich die Band mit ihrem dritten Album auf
einem neuen Label zurück. Obwohl der Titel vermuten lässt,
dass es sich hierbei um die letzte Veröffentlichung handelt,
ist dies nicht der Fall.
Mit Bridge Nine Records verbinde ich eigentlich straighten,
manchmal etwas prolligen Old-School-Hardcore, Crime in Stereo
bilden dabei allerdings eine Ausnahme. Hier gibts 11 Songs
irgendwo zwischen Hardcore und Punk-Rock. Melodischer Punk-
Rock, angereichert durch schnelle Hardcore-Riffs, wobei
die Geschwindigkeit etwas gedrosselt wurde. Stattdessen gibt
es öfter Midtempo-Parts mit nervigem Emo-Gesang. Streckenweise
gefallen mir die Songs recht gut, die langsameren Parts gehen
mir vor allem durch den Gesang allerdings schnell auf die
Nerven. Mir persönlich geht das Album "Crime in Stereo is dead"
nicht sonderlich gut rein, da höre ich mir lieber Strike
Anywhere oder Kid Dynamite an.





Crime in Stereo - Selective Wreckage - CD / Band-Homepage / Bridge Nine

Tracklist:

01.) (Panned Auras)
02.) Everywhere And All The Time
03.) Desertbed
04.) Love
05.) When Women Come Out To Dance
06.) Takbir
07.) The Bride
08.) Four X?s
09.) These People Ought To Know Who We Are And Tell That We Are Here
10.) Let Me Take You Out

Kritik:

Vor ein paar Monaten hatten Crime in Stereo mit
Bridge Nine Records ein neues Label gefunden und
veröffentlichten dort ihren dritten Longplayer
"Crime in Stereo is Dead". Jetzt schiebt das neue
Label eine weitere CD nach. Und auf dieser befinden
sich Songs, die zwischen dem zweiten und dem dritten
Album (also zwischen 2005 und 2007) entstanden sind.
Wirklich viel neues zur Musik kann ich eigentlich
nicht sagen. Crime In Stereo fallen wohl irgendwie
in die Melodycore-Schublade, wobei die Wurzeln der
Band schon eher im Hardcore liegen als im melodischen
Punk-Rock. Im Vergleich zum "Crime in Stereo is Dead"
Album sind die hier vorliegenden 10 Songs straighter
und werden meist auch flotter gespielt. Ich muss sagen
dass mir "Selective Wreckage" besser gefällt als das
letzte reguläre Album.
Die CD kommt übrigens im schicken Digi-Pack inkl.
Booklet in welchem auch die kompletten Songtexte
abgedruckt sind.





Crime in Stereo - I was trying to describe you to someone - CD / Band-Homepage / Bridge Nine

Tracklist:

01.) Queue Moderns
02.) Drugwolf
03.) Exit Halo
04.) Not Dead
05.) Odalisque
06.) Young
07.) Type One
08.) Republica
09.) I Am Everything I Am Not
10.) Dark Island City
11.) I Cannot Answer You Tonight

Kritik:

Zur Band-Geschichte von Crime In Stereo muss ich wohl
nicht mehr viel schreiben, das kann alles bei den
letzten Reviews nachgelesen werden. Mit "I was trying
to describe you to someone" gibts jetzt den zweiten
Longplayer auf Bridge Nine Records (insgesamt aber
schon das dritte Album).
Klingt zwar etwas abgedroschen, aber Crime in Stereo
machen genau da weiter, wo sie mit "Is Dead" aufgehört
haben. Die Hardcore-Elemente im Sound wurden weiter
zurückgeschraubt und stattdessen gibt es hier vermehrt
Indie-/Alternative-Einflüsse. Klar liegen die Grundlagen
der Musik noch immer im Hardcore/Melodycore und es gibt
auch flotte Passagen in den Songs, allerdings gehts im
Vergleich zu den alten Sachen wesentlich ruhiger zu. Post-
Hardcore beschreibt die Musik wohl recht gut - viele
Breakdowns, ruhige Parts und schöne Melodien dominieren
den neuen Sound von Crime in Stereo. Wer die Entwicklung
der Band auf dem letzten Album gut fand, wird vom neuen
Material begeistert sein ... bei mir hält sich die Begeisterung
stark in Grenzen.
Etwas irritiert bin ich auch vom Artwork. Das Cover mit dem
etwas verpixelten Gesicht sieht schrecklich aus und das Booklet
ist in einem ähnlichen Stil gemacht. Immerhin gibts darin die
kompletten Songtexte.