Common Enemy - Plattenkritiken

Common Enemy - Late night Skater - CD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) 7 Ply
02.) Late night skate
03.) Can't relate
04.) Circle Pit Love
05.) Pit Trilogy
06.) Theme Song
07.) Note to self ... shut up
08.) 8 Bit
09.) Build Ramps, not bombs
10.) Slash the coping
11.) Punks dead, your next!
12.) The Argument
13.) Dead Alive
14.) It's a beautiful day for Hardcore
15.) Paralyzed
16.) Prayer for Profit
17.) Wheelbite!

Kritik:

Common Enemy kommen aus den USA und waren mir bis zu dieser CD unbekannt.
Das erste Demo der Band erschien im Jahr 2000 und ein weiteres im Jahr
2001. Dann gab es haufenweise Sampler-Beiträge und im Jahr 2002 erschien
dann auch das erste Album der Band. Mit "Late Night Skater" liegt jetzt
der zweite Longplayer vor.
Wow, ich bin vom ersten Song an begeistert. Common Enemy spielen geilen
80er Skate-Hardcore mit Trash-Einflüssen, wie man ihn beispielsweise von
JFA kannt. Schnelle Gitarren, ein hämmerndes Schlagzeug und dazu die sich
fast überschlagende Stimme des Sängers. Zusammen gibt das kurze und
energiegeladene Songs, die dir mächtig in den Arsch treten. Dazu kommen
Texte rund ums Skaten, wobei auch manchmal mit einem Augenzwinkern ein
paar politische Botschaften mit rüberkommen "Build ramps, not bombs".
Auch die Aufmachung der CD ist gelungen. Im Booklet findet man neben den
Song-Texten auch noch Liner-Notes zu den Songs.
Mich hat dieses Album vom ersten bis zum letzten Song mitgerissen und ich
bin wirklich begeistert von dieser Band. Kann euch die Band wirklich nur
weiterempfehlen.





Common Enemy - T.U.I. (Thrashing under the influence) - CD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) One Up
02.) T.U.I.
03.) Think For Yourself
04.) Heroes In A Halfshell
05.) 4 Wheels & A Board
06.) Drunk Fuck
07.) Beer, Boards, & The Crew
08.) Skate That Shit
09.) I Give Up
10.) Get Tanked
11.) Shark Attack
12.) Skate Of The Dead
13.) Park Scabs & Ramp Tramps
14.) Tear It Up
15.) Skate The Day Away
16.) Thanks, It Came As A Set
17.) We're Thru
18.) Good-bye, So Long

Kritik:

Seit ihrem letzten Album "Late Night Skate" sind jetzt
mehr als drei Jahre vergangen, in der Zwischenzeit war
die Band aus Pennsylvania trotzdem sehr aktiv und hat
zwei Split-Singles und eine Single rausgebracht. Jetzt
legen die vier Jungs ihren dritten Longplayer vor.
Die Band macht hier glücklicherweise wieder genau das,
was ich erwartet habe und was sie auch am besten können.
Geiler, schneller Old-School Thrashcore mit jeder Menge
Energie. Ausser beim letzten (Bonus-)Song wird das Gaspedal
immer bis zum Anschlag durchgedrückt und die 19 Songs
sind in 20 Minuten auch schon wieder vorbei. Common Enemy
machen wirklich keine Verschnaufpause, es wird gnadenlos
drauflosgeknüppelt. Wer Vergleiche braucht, muss sich nur
die Band-Namen auf dem Cover anschauen: DRI, Suicidal
Tendencies, JFA, Black Flag ... ansonsten noch ein paar
vergleichbare aktuelle Bands: Bones Brigade, A.N.S. oder
Vitamin X. Textlich gehts - wie gewohnt - hauptsächlich
ums Skaten. Ich bin richtig begeistert vom Album und habe
das in den letzten beiden Tagen sicherlich 15 Mal angehört.
Meine absoluten Favoriten sind die Songs "Think for yourself",
"Skate that shit" und "Skate of the dead" ... aber eigentlich
gibts unter den 19 Songs sowieso keinen einzigen Ausfall.
Hoffe mal ich komme irgendwann noch in den Genuss, die Band
live zu sehen ...




Common Enemy - Living the dream? - CD / Band-Homepage / Horror Business Records / Overdose on Records / DRP Records

Tracklist:

01.) Still having fun
02.) The trill will kill
03.) We're under attack
04.) Living the dream?
05.) Beer Bong
06.) To the left
07.) Warped in world 8
08.) Hey kid, wake up
09.) Nothing's wrong
10.) My board, my rules
11.) Pac-Man fever
12.) Trash house party
13.) Police story
14.) Just another enemy
15.) Party harder
16.) Never enough
17.) Shut your mouth
18.) Bail out
19.) Syphon & Destroy
20.) Standing in line

Kritik:

Zur Band-Geschichte von Common Enemy aus Pennsylvania muss
ich wohl nicht mehr viel schreiben, das wurde alles bei den
obenstehenden Reviews schon geschrieben. Nach mehr als 10
Jahren Bandgeschichte, gibts mal wieder ein Lebenszeichen
der Thrasher in Form des vierten Albums.
Hahaha, zur Musik gibts eigentlich auch nichts neues zu
schreiben, hat sich seit dem letzten Album nicht viel
verändert. Nach wie vor gibts hier 20 Highspeed-Thrashcore-
Attacken der Marke DRI, Suicidal Tendencies oder Accüsed,
allerdings in etwas modernerem Gewandt ... 20 Songs in knapp
28 Minuten sagt eigentlich schon alles. Unglaublich energie-
geladener Thrashcore mit sich überschlagendem Gesang und immer
voll auf die Zwölf. Bei den 20 Songs kommt zu keinem Zeitpunkt
Langeweile auf, ganz im Gegenteil. Durch die vielen Sing-A-Longs
gehen mir die Songs richtig gut rein und ich bin sogar etwas
enttäuscht dass nach 28 Minuten schon wieder alles vorbei ist.
Textlich bleibt man auch dem Stil treu und so gehts hauptsächlich
um Party, Saufen und Skaten, den ein oder anderen politischen
Song gibts aber auch. Scheinbar kommen Common Enemy dieses Jahr
wieder auf Europa-Tour und ich hoffe eins der Konzerte mitnehmen
zu können.
CD kommt mit typischer Aufmachung, bei der gleich klar wird, in
welche musikalische Schublade die Band gesteckt werden kann. Im
Booklet gibts natürlich auch die kompletten Songtexte. Zudem gibts
das neue Album endlich auch auf Vinyl, nicht nur auf CD wie die
letzten beiden Scheiben.



Common Enemy - As the world burns - CD / Band-Homepage / Horror Business Records + weitere

Tracklist:

01.) Thrown Away
02.) All I Want For Christmas Is A Bag Of Weed
03.) As The World Turns
04.) Dead Kegs
05.) Where's It At?
06.) Cheat, Lie, And Steal
07.) Mind Games
08.) March Them Off To War (This Is Business)
09.) Facts
10.) Look At Yourself
11.) Starved And Subdued
12.) Bad Weather
13.) Bottle And A Cross
14.) X The Ballad Of Brucex
15.) Shark Attack
16.) One Up

Kritik:

Alle paar Jahre melden sich Common Enemy mit einem neuen
Album zurück und hier gibts mit "As the world burn" bereits
das fünfte. Passend dazu waren sie im Mai auch auf Europa-
Tour und der Auftritt im JUZ Mannheim beim Pfingstfest war
recht geil und hat Lust auf das Album gemacht.
Tja, und mit "As the world burns" enttäuschen Common Enemy
natürlich auch nicht. Hier gibts nämlich wieder genau das,
was man von der 5-köpfigen Band erwartet - ulraschneller
Thrashcore/Hardcore ohne grosse Experimente. Von der ersten
Sekunde an wird Vollgas gegeben und das ändert sich in den
folgenden 25 Minuten auch nicht mehr. Das gibts den typischen,
sich manchmal überschlagenden Gesang und Texte in denen es
hauptsächlich um Drogen, Skateboarden und Blödsinn geht, immer
wieder blitzt allerdings auch durch dass die Bandmitgleider
keine Dummköpfe sind. Wer die bisherigen Alben geliebt hat
und auf Bands wie Vitamin X oder alte DRI und Suicial Tendencies
steht, ist hier genau richtig.
Etwas mehr Mühe hätte man sich bei der Aufmachung aber schon
geben können. Die CD kommt zwar inkl. einem Booklet mit den
kompletten Songtexten, hier wurden allerdings alle 16 Texte
auf 2-seite gequetscht - einfach nur weisse Schrift auf
schwarzem Hintergund mit ziemlich kleiner Schriftgrösse.